Elina Garanca will nach Wien zurück

Die Tochter soll hier in die Schule gehen

Wien (OTS) - Opernstar Elina Garanca, demnächst wieder an der Staatsoper, will an ihren früheren Wohnsitz Wien zurückkehren:
Tochter Catherine soll hier die Schule besuchen. In der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe erklärt sie auf Anfrage: "Wir arbeiten dran. Ich glaube, wenn die Kleine in die Schule geht, wird es in Wien sein." Zudem kündigt Elina Garanca spektakuläre Erweiterungen ihres Rollenfachs an: "Ich habe schon meine erste Eboli in ,Don Carlo' für 2017/18 angesetzt, und jetzt plane ich Santuzza in ,Cavalleria Rusticana'. Erst danach kommt die Amneris in ,Aida'." Mit den Wagner-Partien der Kundry ("Parsifal") und der Brangäne ("Tristan") beschäftigt sie sich für die Zeit danach.

Klagen namhafter Kollegen wie Jonas Kaufmann über die angeblich unmenschliche Branche kommentiert sie so: "Es ist nicht meine Art, öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen oder aus dem Nähkästchen zu plaudern ... Aber das kann ich aus meiner Sicht sagen: dass der Druck in der Tat sehr groß ist. Es gibt keinen Auftritt, wie etwa vor 20, 30 Jahren, bei dem man etwas ohne Aufmerksamkeit ausprobieren kann. Alles wird verfolgt - durch die Presse, Youtube, Blogs etc. Natürlich werden auch heute Pharmaka genommen - Vitamine, Mineralien, auch Cortison. Und Antibiotika sind leider das Einzige, das am schnellsten eine bakterielle Infektion tötet - das nehme ich auch, wenn es notwendig ist. Aber auch früher wurde Cortison vor und während Vorstellungen genommen, wenn nicht gar Alkohol konsumiert. Ich glaube, dass sich Leute nicht umsonst schneller oder langsamer verbrennen, weil sie mit dem Druck nicht umgehen können."

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