FP-Raich: Rote Einfallslosigkeit in der Hernalser Hauptstraße

Einkaufsstraße wiederbeleben statt aufgeben!

Wien (OTS/fpd) - Wer früher in der Hernalser Hauptstraße einkaufen ging, hatte Frequenzbringer wie einen gesunden Branchenmix zur Auswahl. In den letzten Jahren ist die Hernalser Hauptstraße vom Elterleinplatz bis zum Gürtel allerdings verfallen, kritisiert die Klubobfrau der FPÖ-Hernals Ulrike Raich, "Leer stehende Geschäfte, einschlägige Amüsierbetriebe, sogenannte Callshops und dubiose Wett-und Spiellokale machen einen verwahrlosten und heruntergekommenen Eindruck."

Die Verslumung vertreibt die Kunden, schädigt die Wirtschaft und führt zur Abwanderung der Wohnbevölkerung. "Aus der Hernalser Hauptstraße wird nie wieder eine Geschäftsstraße", meinte SP-Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer nach der letzten Wien-Wahl. "Tatenlos, ideenlos und wohl interessenlos schaut die Hernalser SPÖ zu und verschleudert höchstens Steuergelder für Blumentröge, Fahrradbügel und bunte Aufkleber für die Geschäftslokale", stellt Raich fest und weiter, "ein neues, ganzheitliches Konzept ist nötig, um der Verslumung entgegenzuwirken."

Derzeit lässt die FPÖ-Bezirksgruppe prüfen, ob eine Verlegung der Straßenbahnlinie 43 von der Jörgerstraße in die Hernalser Hauptstraße möglich ist, denn die Vorteile dieses Ansatzes liegen klar auf dem Tisch. Der motorisierte Individualverkehr könnte in die Jörgerstraße verlegt werden, da diese breit genug für zwei Richtungsfahrbahnen sowie Stellplätze entlang der Gehsteige ist. Durch die Entflechtung von motorisiertem Individualverkehr und öffentlichem Verkehr gäbe es weniger Stau.

Die Straßenbahnlinie 43 ist nicht nur stets komplett überfüllt, sie benötigt durch die verwinkelte Linienführung auch zu viel Zeit, um von Hernals in die Innenstadt zu gelangen. Eine Begradigung der Streckenführung vom Elternleinplatz bis über den Gürtel hinein würde wertvolle Minuten für die Straßenbahn bringen, ist Raich überzeugt. Zudem bliebe die Hernalser Hauptstraße den Öffis sowie Zuliefer- und Anrainerverkehr vorbehalten - und natürlich den Fußgängern!

Mit den Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung würde die Straße attraktiver werden. Verwaiste Geschäftslokale würden für Gewerbetreibende und Frequenzbringer der großen Handelsketten wieder interessant. "Eine Einkaufsstraße Hernalser Hauptstraße ist möglich! Dazu braucht es aber Ideen, Mut und Einsatzfreude", schließt Raich. (Schluss) hn

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