SOS Mitmensch: Sprachenwettbewerb macht Versäumnisse im Schulbereich sichtbar

Österreichs größter Fremdsprachenwettbewerb findet ohne BKS und Türkisch statt

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt aus Anlass des vom WIFI am 12. April ausgetragenen Finales des größten österreichischen Sprachenwettbewerbs Kritik an Versäumnissen im Schulbereich. "Dass wichtige Sprachen wie Bosnisch-Kroatisch-Serbisch (BKS) oder Türkisch bei diesem begrüßenswerten Sprachenwettbewerb nicht vertreten sind, wirft ein beschämendes Bild auf unser Schulsystem. Nach wie vor ist es an österreichischen Schulen kaum oder gar nicht möglich, BKS oder Türkisch zu vertiefen oder als Zweitsprache zu erlernen. Damit werden nicht nur wichtige Sprachen ausgegrenzt, sondern auch die Menschen, die diese Sprachen sprechen", kritisiert Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. "Wir fordern ein Ende dieser absurden und gesellschaftlich kontraproduktiven Realitätsverweigerung. Der unabhängige Integrations-ExpertInnenrat hat aus gutem Grund festgehalten, dass es eine Erweiterung des schulischen Sprach- und Maturafachangebots auf BKS und Türkisch braucht. In Deutschland ist Türkisch längst als Abiturfach etabliert."

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