Ganz sicher Meister: AUVA-Landesstelle Wien unterstützt Staatsmeisterschaft für Forstarbeiternachwuchs in der LFS Hohenlehen

Wien (OTS) - Meister ihres Faches aus ganz Österreich gehen am 10. und 11. April bei der 12. Staatsmeisterschaft für angehenden Waldarbeiterinnen und Forstarbeiter in der landwirtschaftlichen Fachschule Hohenlehen in Niederösterreich an den Start. Sicheres Arbeiten ist dabei ein wichtiges Thema. Deshalb wird die Veranstaltung von der AUVA-Landesstelle Wien unterstützt, die mit der LFS Hohenlehen eine langjährige Partnerschaft für Prävention verbindet. Die Arbeit im Forst ist an sich gefährlich. Stürme und Winterwetter erhöhen diese Gefahr drastisch. Die AUVA befürchtet nach diesem langen Winter wieder einen Anstieg der Unfälle bei Forstarbeiten und empfiehlt, nicht nur die richtige Arbeitstechnik anzuwenden sondern auch die Sicherheitsausrüstung unbedingt der Witterung anzupassen.

2011 wurden der AUVA mehr als 500 Arbeitsunfälle in Österreichs Wäldern gemeldet. Das ist die geringste Zahl seit zehn Jahren. Das Wetter könnte für 2012 und vielleicht auch für 2013 einen Strich durch diesen Trend machen. Besonders gefährdet sind Forstarbeiter beim Fällen und Bringen von Bäumen, besonders wenn Schnee die Sicht behindert, das Holz friert und der vereiste Boden die Standfestigkeit verringert. Aber auch das Alter spielt eine Rolle. Vor allem neue und junge Teams kennen zwar oft die Theorie, schätzen sich und die Gefahren in der Praxis aber falsch ein - es fehlt die Erfahrung. Dazu kommt noch die Müdigkeit: viele Unfälle passieren am späten Vormittag und am späten Nachmittag.

"Gegen Forstunfälle helfen nur verbesserte Ausbildung, Schulung und das Tragen von entsprechender Schutzkleidung. Deshalb gehen unsere Experten vom Unfallverhütungsdienst in die landwirtschaftlichen Fachschulen und versuchen diese bestmöglich zu unterstützen. So kam auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Hohenlehen zu Stande. Das Team um Direktor Ing. Leo Klaffner und Organisator Dipl.-Ing. Ewald Gill hat das Austragungsgelände für den bundesweiten Wettbewerb so gestaltet, dass die rund 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimale und sichere Bedingungen vorfinden. Wir wünschen faire, spannende und vor allem unfallfreie Meisterschaften", sagt Dipl.-Ing. Wolfgang Glaser, Leiter des Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien. Die AUVA-Landesstelle Wien ist der Unfallversicherungsträger für die Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule und der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer der Land- und Forstwirtschaft in Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Mehr als 22 Teams - darunter Damenteams wie vom Francisco Josephinum Wieselburg und der Försterschule Bruck - treten in den fünf Disziplinen Baumfällung, Präzisionsschnitt, Kettenwechsel, Kombinationsschnitt und Entasten an.

"Bei unseren Schülerinnen und Schülern stehen der sichere Umgang mit der Motorsäge und unfallfreie Arbeitstechniken ganz oben am Lehrplan - ebenso bei der Erwachsenenweiterbildung in Hohenlehen. Durch die Wettbewerbe fördern wir neben den Kernkompetenzen "Unfallverhütung und Waldarbeit" auch die soziale Kompetenz "Teamarbeit" und das Kennenlernen von anderen Schulen in Österreich und Europa", erklärt Organisator Dipl.-Ing. Ewald Gill. Das Siegerteam von Hohenlehen vertritt Österreich bei der Europameisterschaft vom 22. bis 26. Mai in der LFS St. Andrä im Lavanttal in Kärnten.

Nicht nur für die jetzt anstehenden Forstarbeiten hat die AUVA sechs Sicherheits-Tipps:

  • Gute körperliche Kondition ist Voraussetzung.
  • Immer die persönliche Schutzausrüstung tragen.
  • Beachten Sie die Rettungskette Forst.
  • Nicht allein im Wald arbeiten - an die gesetzlichen Rahmenbedingungen halten.
  • Fällen von Bäumen nur mit nachweislicher Ausbildung und Training
  • Gefährliche Arbeiten (z.B. Windwurf, Schneedruck, steile Lagen, Eis- und Schneeanhang) benötigen Profis.

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Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676-33 24 879
E-Mail: gabriela.wuerth@auva.at
Im Internet: www.auva.at/wien

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