ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "ORF ist verlässlicher Berichterstatter für Österreich"

Wien (OTS) - Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der heute, am Dienstag, dem 9. April 2013, unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über aktuelle Projekte und Herausforderungen sowie über die Erfolge des ORF in den vergangenen Monaten.

"Das ORF Fernsehen ist im ersten Quartal sehr erfolgreich und liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Zur Bundesheer-Volksbefragung haben wir so viel wie kein anderes Medium berichtet: 9 von 10 Österreichern haben die ORF-Berichterstattung verfolgt. 66 Prozent sagten, der ORF erfülle seinen Auftrag sehr gut", resümierte Wrabetz. "Unsere demokratiepolitische Verantwortung haben wir auch bei den Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich demonstriert. Und auch wenn die privaten TV-Sender nun auch Wahlberichterstattung durchführen, zeigen die Zahlen doch: Die Österreicher wissen, dass es einen verlässlichen Berichterstatter gibt. Und das ist der ORF."

Stolz war Wrabetz auch auf die ORF-Berichterstattung zu Papst-Rücktritt und -Wahl und über den Erfolg der zwei vom ORF-mitfinanzierten Filme "Atmen" und "Die Auslöschung". Mit ORF III habe man das Ziel, auf Augenhöhe mit ARTE zu sein, im März mit 1,3 Prozent Marktanteil übererfüllt. Besonderen Anteil habe hier Hugo Portischs Neuauflage der Serie "Österreich I", deren Nachfolger "Österreich II" neu überarbeitet am 26. Oktober 2013 in ORF III starten soll, sagte Wrabetz.

Wrabetz: "ORF im Online-Bereich erfolgreich wie BBC"

"Der Online-Sektor im ORF wächst und wächst. Mit 55 Millionen Besuchen erreichte ORF.at einen neuen Höchstwert. Mit dem Blick auf Europa sieht man daran, dass bei den Öffentlich-Rechtlichen nur die BBC so stark im Online-Bereich ist wie der ORF", freute sich der ORF-Generaldirektor.

ORF-Fernsehen bringt fast 900 Millionen Euro Bruttowertschöpfung

Wrabetz informierte den Publikumsrat auch über die volkswirtschaftlichen Effekte des ORF, die erstmals in einer Studie untersucht wurden: Jeder Euro Investition in des ORF-Fernsehprogramm bringe eine inländische Wertschöpfung von 1,32 Euro.

So wurden auch die 160 Millionen Euro Gebührenrefundierung in vier Jahren ausschließlich ins Programm investiert, bei gleichzeitigem konsequenten Sparkurs. "26 Millionen gingen in die zwei neuen Spartenkanäle, 5,4 Millionen in den Ausbau der Barrierefreiheit der Programme. 79,3 Millionen wurden in österreichische Filme und Serien, 49,3 Millionen in kulturelle Vielfalt und öffentlich-rechtliche Programminitiativen investiert", bilanzierte der ORF-Generaldirektor. "Überdies zeigt eine Umfrage: 73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind für die Verlängerung der Refundierung."

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