KURIER: Mikl-Leitner will Wohnbaugelder neu verteilen

ÖAAB-Chefin fordert mehr Geld für NÖ und will Gemeindewohnungen billiger machen

Wien (OTS) - In der Debatte um das Wohnen legt ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner neue Forderungen auf den Tisch. Sie will, dass die Wohnbaugelder vom Bund für die Länder anders verteilt werden. "Wenn wir über die Wohnbauförderung sprechen, müssen wir auch über den Verteilungsschlüssel sprechen", sagt Mikl-Leitner im KURIER-Gespräch. Es könne nicht sein, dass Wien um 165 Millionen mehr Wohnbaugelder erhalte als Niederösterreich, obwohl die Einwohnerzahl fast gleich groß sei. Mikl-Leitner: "Künftig soll beim Schlüssel die Bevölkerungszahl berücksichtigt werden."
Gleichzeitig plädiert sie dafür, Gemeindewohnungen billiger zu machen. "Ich will eine Gleichstellung von Gemeindebau und Genossenschaften bei den Mietzinsobergrenzen." Sobald eine Wohnung ausfinanziert sei, solle der Richtwert für die Miete (wie bei Genossenschaftswohnungen) fallen. Der Unterschied: In Genossenschaften zahle man nach Ausfinanzierung 3,29 Euro pro Quadratmeter, im Wiener Gemeindebau weiter 5,16 Euro.

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