Karas: Privatsphäre der österreichischen Sparer bleibt auch bei mehr Informationspflichten geschützt

EU-Parlamentsvizepräsident für Informationsaustausch ohne Eingriff in Privatsphäre der Bankkunden

Brüssel, 09. April 2013 (OTS) "Der europaweite Kampf gegen Steuerflucht und Geldwäsche und der Schutz der Privatsphäre der österreichischen Sparer in Österreich sind kein Widerspruch", so der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, heute in Brüssel. "Die Privatsphäre der österreichischen Sparer bleibt auch bei mehr Informationspflichten geschützt, wenn sie keine Straftat begehen", betont Karas. Die Verknüpfung der beiden Themen sei falsch: "Dass in der öffentlichen Debatte der Schutz der Sparer und der Kampf gegen Steueroasen und Schwarzgeld in einen Zusammenhang gebracht werden, ist unverantwortlich, macht Angst und schadet Österreich", so der EU-Parlamentarier. ****

Karas spricht sich für einheitliche europäische Regelungen und einen automatischen Informationsaustausch ohne Eingriff in Privatsphäre der Bankkunden aus: "Im EU-Parlament gibt es eine breite Mehrheit dafür", so der Vizepräsident des EU-Parlaments. Österreich solle eine "Schulterschluss mit Luxemburg und den EU-Partnern" wählen und mit der EU-Kommission und dem EU-Parlament verhandeln. Als Teil der angestrebten Bankenunion seien mehr einheitliche Regeln im Bankensektor dringend notwendig: "Nur so machen wir die Banken krisenresistenter und stärken wir den Binnenmarkt", so Karas abschließend.

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