Sucht- und Gewaltprävention: Akademische Ausbildung mit internationalem Flair in Linz

Linz (OTS) - Eine weltweit einzigartige akademische Ausbildung auf dem Gebiet der Sucht- und Gewaltprävention geht im Herbst 2013 in ihre zweite Auflage: der Masterstudien- und Hochschullehrgang für Sucht- und Gewaltprävention in pädagogischen Handlungsfeldern. Dieses Bildungsangebot ist eine Kooperation der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, des Instituts Suchtprävention (pro mente Oberösterreich), der Fachhochschule Oberösterreich und der Johannes-Kepler-Universität Linz. Eine qualitativ exzellente Ausbildung ist dank der zahlreichen renommierten internationalen Lehrbeauftragten aus fünf verschiedenen Ländern garantiert.

In Wissenschaft, Praxis und Politik besteht ein breiter Konsens darüber, dass Sucht- und Gewaltprävention die größtmögliche Wirkung erzielt, wenn sie von den wesentlichen Akteuren professionell als multidimensionale Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen wird. Um dies zu gewährleisten, haben die Pädagogische Hochschule Oberösterreich, das Institut Suchtprävention der pro mente Oberösterreich, die Fachhochschule Oberösterreich und die Johannes-Kepler-Universität Linz eine Lehrkooperation geschlossen. Ergebnis dieser Kooperation sind ein Masterstudien- und ein Hochschullehrgang zur Sucht- und Gewaltprävention in pädagogischen Handlungsfeldern.

Vollwertiges Masterstudium mit interdisziplinärem Ansatz

Im Zentrum der beiden Ausbildungen steht ein starker Praxisbezug, der auf theoretisch-wissenschaftlichen Grundlagen sowie einem interdisziplinären Zugang basiert. Der Masterstudienlehrgang umfasst 120 ECTS Punkte, dauert sechs Semester lang und findet berufsbegleitend statt. Insgesamt sind 42 Lehrveranstaltungen zu absolvieren, die von heimischen als auch von zahlreichen internationalen Expertinnen und Experten aus fünf verschiedenen Ländern geleitet werden. Für den Abschluss der Ausbildung ist eine Masterthesis zu erstellen. Neben dem Masterstudienlehrgang wird zudem ein viersemestriger Hochschullehrgang (60 ECTS Punkte) angeboten. Die Bildungsangebote richten sich an Mitarbeiter/innen der institutionalisierten Sucht- bzw. Gewaltprävention, an Personen mit Bachelor-Abschluss sowie an Berufstätige aus den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Jugendarbeit, Wirtschaft, Polizei und Bundesheer.

Prävention als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe

Prävention gelingt dann am besten, wenn sie als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe gesehen wird. Daher wurde auch bei der Zusammenstellung der Lehrgangsinhalte auf die unterschiedlichen Handlungsfelder, in denen präventive Maßnahmen zur Anwendung gelangen, besonderer Wert gelegt:

  • Einführung in die Handlungsfelder Sucht- und Gewaltprävention
  • Wissenschaftliche Grundlagen: Erkenntnisse der Sucht-, Gewalt- und Präventionsforschung
  • Settingbezogene Aspekte: Schule, Familie, außerschulischer Bereich, Betrieb, Gemeinde
  • Ausgewählte Methoden: Motivational Interviewing, Risflecting, Anti-Gewalt-Training, Konfliktmanagement
  • Früherkennung, Frühintervention und Beratung
  • Spezielle Aspekte aus den Bereichen Medizin, Recht, Soziologie, Psychologie, Gesellschaftspolitik, Pädagogik und Gesundheitsförderung
  • Methoden zur Umsetzung: Projektmanagement, Präsentations- und Moderationstechnik

Informationsabend für Interessierte

Beide Ausbildungsvarianten starten im Herbst 2013. Anmeldungen werden ab sofort an der PH OÖ angenommen. Der Anmeldeschluss ist am 31. Mai 2013. Für alle an diesem Bildungsangebot interessierten Personen findet am 23. April um 18.30 Uhr an der Pädagogischen Hochschule (Kaplanhofstraße 40, 4020 Linz) ein Informationsabend statt. Weitere detaillierte Informationen zum Masterstudien- und Hochschullehrgang für Sucht- und Gewaltprävention in pädagogischen Handlungsfeldern gibt es auf der Homepage des Instituts Suchtprävention (www.praevention.at) und auf der Internetseite der Pädagogischen Hochschule (www.ph-ooe.at).

Die akademische Ausbildung im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention ist ein gutes Beispiel für gelingende Kooperationen im Bildungssektor. Das Institut Suchtprävention der pro mente OÖ und die Pädagogische Hochschule OÖ (vormals Pädagogische Akademie) arbeiten als Kooperationspartner seit mittlerweile 15 Jahren erfolgreich im Bereich der Erwachsenenbildung zusammen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dr. Rainer Schmidbauer, Lehrgangsleitung Masterstudien- und Hochschullehrgang für Sucht- und Gewaltprävention in pädagogischen Handlungsfeldern Institut Suchtprävention
Tel.: 0664 - 5239 179, E-Mail: rainer.schmidbauer@praevention.at

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