VP-Leeb ad Oxonitsch: Wann sprechen wir endlich über Qualität, Herr Stadtrat?

Wien (OTS) - In einer kurzen Replik auf die alljährlich stattfindende Pressekonferenz über die Investitionen in die Bildungseinrichtungen in Wien forderte heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Isabella Leeb, Stadtrat Oxonitsch auf, sich endlich der Bildungsprobleme in Wien anzunehmen statt jährlich diesselbe inhaltsleere Pressekonferenz hinunterzuleiern.

Bei der heutigen Pressekonferenz hat StR Oxonitsch einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, dass er sich in erster Linie als "Hausbesorger" der Wiener Schulen versteht. Kein Wort über Verbesserungen der Bildungsstandards und Bildungserfolge der Wiener Schüler/innen. Wo ist der Mitteleinsatz für den Ausbau der Schulsozialarbeit, wo bleiben die fehlenden Lehrer, die es, anders als von Stadtrat Oxonitsch behauptet, gibt. Fakt ist, dass in Wien ein akuter Lehrermangel herrscht und Bewerber genommen werden -unabhängig davon ob die Qualität stimmt.

"Es ist Wien, wo tausende Schüler/innen in Container gepfercht werden, da die rot-grüne Stadtregierung auch 2013 noch keinen Schulentwicklungsplan hat. Es ist Wien, wo mehr als 8.000 Schüler/innen mangels ausreichender Deutschkenntnisse als "außerordentliche Schüler/innen" den Unterricht besuchen und dort dem Regelunterricht nicht folgen können. Es ist Wien, wo es für mehr als 220.000 Schüler/innen ganze 30 Schulsozialarbeiter gibt - Tendenz fallend. Es ist Wien, wo die Zahl der nicht ausbildungsfähigen Jugendlichen, die die Pflichtschule verlassen, von Jahr zu Jahr steigt und damit die Zukunft dieser Jugendlichen verspielt wird. Es ist Wien, wo nach Abschluss der Pflichtschule beinahe jeder vierte Schüler nicht oder nicht ausreichend lesen kann" so Leeb.

Wien, so Leeb, hat im Bundesländervergleich verheerende Arbeitslosenzahlen. Dabei sollte auch Oxonitsch bekannt sein, dass Bildung und Wirtschaft kommunizierende Gefäße sind und Bildung einer der wichtigsten Standortfaktoren für eine funktionierende Wirtschaft ist. Und wo Wirtschaft nicht mehr stattfindet - kann eine Stadt nicht mehr funktionieren, warnt Leeb. "Lassen sie uns daher endlich über Qualität im Bildungswesen sprechen, denn da ist Wien Galaxien weit von einem innovativen Standort entfernt", so Leeb abschließend.

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