Weninger/Ernst: Leer stehende öffentliche Gebäude sollen JungunternehmerInnen zur Verfügung gestellt werden

"Einzigartige Chance, um neu gegründete Betriebe besonders wirkungsvoll zu fördern"

St. Pölten (OTS) - JungunternehmerInnen sollen gegen einen kleinen symbolischen Beitrag leer stehende Gebäude und Objekte der Bundesimmobiliengesellschaft BIG nutzen können. Mit dieser neuen Idee wollen SP-Nationalratsabgeordneter Hannes Weninger und der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), KommR Günter Ernst, BetriebsgründerInnen unterstützen und zugleich eine sinnvolle Verwendung brach liegender öffentlicher Gebäude erreichen.

"Viele Gebäude und Flächen, die im Besitz der öffentlichen Hand sind und von der Bundesimmobiliengesellschaft verwaltet werden, stehen derzeit leer. Diese ungenutzten Objekte verursachen dem Steuerzahler nur Kosten."
"Auf der anderen Seite haben wir zahlreiche JungunternehmerInnen, die oft nicht nur neue und vielversprechende Geschäftsideen, sondern auch größte Mühe haben, geeignete Räumlichkeiten für ihren Betrieb zu finden. Es wäre daher von doppeltem Nutzen, könnten sie mit ihrem Unternehmen auf eine bestimmte Zeit freie öffentliche Objekte beziehen", erklärt NR Hannes Weninger.

"Eine derartige Öffnung dieser Immobilien wäre für junge Betriebe aus vielen Branchen interessant, für Dienstleister ebenso wie für Nahversorger oder produzierende Betriebe. Es handelt sich ja um die unterschiedlichsten Gebäude in den verschiedensten Lagen, die die öffentliche Hand zwar besitzt, aktuell aber nicht in Verwendung hat. Ehemalige Amtsgebäude sind ebenso darunter wir aufgelassene Kasernen."
"Eine Umsetzung unseres Vorschlags könnte auch die angespannte Situation bei den Geschäftsmieten lindern. Derzeit scheitert die Übernahme oder die Eröffnung eines Geschäfts ja häufig an einer extrem hohen Miete, die manchmal schlagartig hinaufgesetzt wurde. Bräuchten JungunternehmerInnen bei der Nutzung eines öffentlichen Gebäudes außer den Betriebskosten keine oder nur eine geringe Miete zahlen, wäre das allgemeine Niveau der Geschäftsmieten vielerorts wieder fairer", so Wirtschaftsverband NÖ-Präsident Günter Ernst.

"Eine stärkere Unterstützung der JungunternehmerInnen ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung unserer Wirtschaft, aber auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Denn es sind die jungen Betriebe, die für einen großen Teil der neuen Arbeitsplätze verantwortlich zeichnen. Mit der Öffnung seiner leer stehenden Liegenschaften hat der Staat eine einzigartige Chance, um neu gegründete Unternehmen unmittelbar und besonders wirkungsvoll zu fördern", stellen Hannes Weninger und Günter Ernst fest.

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