VP-Juraczka: Wiener SPÖ soll über den Tellerrand blicken

Wien (OTS) - "Einmal mehr gerät die SPÖ Wien in schweren Argumentationsnotstand. Wenn in der SP-regierten Stadt Salzburg Gehaltsüberprüfungen in Sozialbauten durchgeführt werden, warum ist das in Wien nicht möglich? Redet die SPÖ Wien nur von sozialer Gerechtigkeit oder handelt sie auch danach", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, StR Manfred Juraczka, zur aktuellen Wohnbaudebatte.

Manfred Juraczka: "SP-Bürgermeister Heinz Schaden kann wohl nicht in die Reihe der "bösen Neoliberalen" eingeordnet werden. Sein Modell -eine Überprüfung nach zehn Jahren sowie eine Anpassung, falls die Förderwürdigkeit nicht mehr gegeben ist - entspricht 1:1 dem ÖVP Wien Vorschlag." Dazu komme, dass die gültigen Einkommensgrenzen in Wien höher seien als in Salzburg, wodurch die von der SPÖ immer wieder ins Spiel gebrachte Durchmischung sichergestellt sei.

"Ich bleibe dabei: Ein Sozialsystem ist nur dann fair und finanzierbar, wenn die soziale Treffsicherheit sichergestellt ist! Sozialwohnungen sollen den sozial Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden, nicht wie in Wien den sozialdemokratisch Bedürftigen", so Juraczka abschließend.

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