Lehrerausbildung - Stronach/Markowitz: Schon wieder Ausbildungs- und Komptenzwirrwarr

Macht es keinen Sinn, dass Lehrer für AHS und die Neue Mittelschule gemeinsam ausgebildet werden

Wien (OTS) - "Unüberlegt und nicht an die tatsächliche Situation angepasst", ist das Urteil von Team Stronach Unterrichtssprecher Stefan Markowitz zu dem von Schmied und Töchterle vorgestellten neuen Ausbildungssystem für Lehrer. "Das heute vorgestellte Ausbildungs-und Komptenzwirrwarr zweier Minister lehnen wir daher ab", so Markowitz.

Es sei nicht sinnvoll, dass auf einmal alle Lehrer ausbildungsmäßig in einen Topf geworfen werden, so Markowitz. "Gerade weil die Pädagogik unterschiedlich ist, macht es keinen Sinn, dass Lehrer für AHS und die Neue Mittelschule (bisher Hauptschule) gemeinsam ausgebildet werden", so Markowitz. Denn gerade in der Neuen Mittelschule müsse deutlich stärker auf Schwächen und Probleme der Schüler eingegangen werden - "und das gelingt den Lehrern nur, wenn sie entsprechend intensiv pädagogisch geschult sind."

Massiven Reformbedarf ortet Markowitz bei der Übermittlung des erforderlichen Fachwissens an den pädagogischen Hochschulen ebenso, wie im Bereich der Pädagogik an den Universitäten. Zudem müssten Schmied und Töchterle einsehen, "dass nicht jeder Lehrer an einer AHS unterrichten will und sich daher auch nicht notwendigerweise der längeren Ausbildung unterziehen will."

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0003