Industrie begrüßt Einigung zur PädagogInnenbildung Neu

IV-GS-Neumayer: Aufnahme- und Eignungsverfahren für alle zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer - Qualitätsüberprüfung und Sicherung der Ausbildungsinhalte unerlässlich

Wien (OTS/PdI) - "Die PädagogInnenbildung Neu ist ein wichtiger Schritt in Richtung Neugestaltung der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, denn das Bildungssystem steht und fällt mit den Pädagoginnen und Pädagogen, ihrer Kompetenz, ihrem Engagement und ihrer Eignung", begrüßte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer, die Einigung zwischen Bildungsministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle heute, Mittwoch.

Zu befürworten sei vor allem der von der Industrie immer wieder geforderte Fokus auf Qualität und bestmögliche Ausbildung: Künftig soll es Aufnahme- und Eignungsverfahren für alle Lehramtsstudierende geben. "Objektivierte Auswahlverfahren für alle angehenden Pädagoginnen und Pädagogen bedeuten einen echten Fortschritt, denn das höchstes Ziel muss eine Anhebung der Ausbildungsqualität für alle Lehrenden sein", betonte Neumayer. In diesem Sinne sei es erfreulich, dass es künftig für alle Lehrerinnen und Lehrer eine Grundausbildung im Rahmen einer Bachelorausbildung geben und jeder Lehrende der Sekundarstufe einen universitären Masterabschluss haben werde.

"Die Reform der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung muss nun so rasch wie möglich umgesetzt werden. Weitere Verzögerungen im Rahmen des Begutachtungsverfahrens wären fahrlässig", forderte der IV-Generalsekretär. Eine Qualitätsüberprüfung und -sicherung der Ausbildungsinhalte und Ziele durch eine unabhängige Instanz nach internationalen Standards sei unerlässlich. Hier werde es allerdings noch genauer zu prüfen sein, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem Qualitätssicherungsrat und der zuständigen AQ Austria gestalten werde. Zu berücksichtigen sei auch, dass die Umsetzung der PädagogInnenbildung einen entsprechend abgestimmten Prozess mit der Einführung eines neuen Lehrerdienstrechts voraussetze. "Besonders wichtig ist uns, dass es zu keiner Schwächung des berufsbildenden Schulwesens kommt und der Nachwuchs an Pädagoginnen und Pädagogen mit Berufserfahrung vor allem an den HTL und Berufsschulen sichergestellt und keinesfalls erschwert wird. Darauf werden wir im Begutachtungsverfahren besonderes Augenmerk legen", so Neumayer.

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