Walser zu LehrerInnenbildung: "Was lange währt, wird vielleicht doch noch gut"

Moderne LehrerInnenbildung stellt auch die Weichen für moderne Schulen

Wien (OTS) - "Vorsichtig positiv", äußert sich Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, zum Regierungsentwurf zur neuen LehrerInnenausbildung. "Wenn sich die beharrenden Kräfte bei der Umsetzung der Regierungsvorlage nicht doch noch durchsetzen, scheint es gelungen zu sein, einige wichtige Qualitätsmaßnahmen in der LehrerInnenausbildung einzuführen", so Walser mit Verweis auf die Induktionsphase für LehrerInnen und die verpflichtende Kooperation von Pädagogischen Hochschulen mit Universitäten bei der Ausbildung der LehrerInnen für Mittlere und Höhere Schulen. "Die Qualitäten beider Institutionen können so für eine moderne LehrerInnebildung genutzt werden."

Erfreut zeigt sich Harad Walser über den Durchbruch bei der gemeinsamen Ausbildung der SekundarstufenlehrerInnen über alle Schularten hinweg. "Das bringt mehr individuelle berufliche Mobilität für die LehrerInnen und ist gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für eine grundlegende Schulreform hin zu einer gemeinsamen Schule."

Vorsichtig ist Walser hinsichtlich der Übertragung der Qualitätssicherung und -entwicklung von Schulen an die Pädagogischen Hochschulen. "Ohne umfangreiche zusätzliche Ressourcen und Know-How in der Organisationsentwicklung können die Pädagogischen Hochschulen diese Herkulesaufgabe nicht alleine übernehmen."

Nicht ganz nachvollziehbar sei laut Walser zudem das acht-semestriger Bachelorstudium und vergleichsweise kurze Masterstudium für LehrerInnen. Üblich seien sechs Semester für den Bachelorabschluss und weitere vier Semester für den Masterabschluss.

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