Cortolezis-Schlager: Lehrer/innenbildung NEU geht in Begutachtung

Master für alle - Qualität und die beste Ausbildung und Bildung stehen im Zentrum

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Anlässlich des heute, Mittwoch, in Begutachtung gehenden Entwurfes zur Lehrer/innenbildung NEU zeigte sich ÖVP-Wissenschaftssprecherin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager zufrieden: "Unter Mitwirkung zahlreicher namhafter Expert/innen und unter Einbindung der Schulpartner ist nach monatelanger Arbeit nun ein bildungspolitisches Kernprojekt der Bundesregierung finalisiert. Die Lehrer/innenbildung NEU umfasst die Aus- und Weiterbildung jener Menschen, die in Zukunft in pädagogischen Berufen tätig sein werden. Das BMWF hat in Kooperation mit dem BMUKK und dem Parlament den Grundstein für eine der modernsten Bildungen und Ausbildungen für Pädagog/innen in Europa gelegt", so Cortolezis-Schlager.

"Die bewährten Ausbildungswege an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen werden erhalten bleiben, während gleichzeitig die Qualität der Ausbildung durch mehr Fachwissen und Anbindung an universitäre Forschung verbessert wird, so die Abgeordnete.

Angehende Lehrer/innen werden zunächst einen vierjährigen Bachelor absolvieren, in einer ein- bis zweijährigen Induktionsphase von erfahrenen Lehrer/innen in den Beruf eingeführt und - wahlweise berufsbegleitend oder direkt im Anschluss an das Bachelor-Studium -ein ein- bis zweijähriges Masterstudium absolvieren.

"Das bedeutet, dass jeder/e Lehrer/in einer Haupt- oder Neuen Mittelschule künftig auch eine universitäre Ausbildung absolvieren wird. Einen Master für alle Sekundarlehrer/innen - damit bringen wir mehr Wissenschaft in die Pädagog/innenausbildung und mehr Fachwissen in die Fachlehrer-Ausbildung" so die Abgeordnete.

Der neu geschaffene Qualitätssicherungsrat wird eine vergleichbare Qualitätssicherung und Gleichwertigkeit bei den Studienabschlüssen der Universität und den Pädagogischen Hochschulen gewährleisten. Bei Pädagogischen Hochschulen werden darüber hinaus auch die wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Leistungserbringung geprüft, was beispielsweise von der AQ Austria gemacht werden kann.

Mit neuen Aufnahmeverfahren für alle Lehramtsstudierende erhoffen wir uns eine bewusstere Entscheidung für den Lehrberuf. Mit deutlich besseren beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten durch die erhöhte Durchlässigkeit in der Ausbildung ist unser Ziel, den Lehrberuf zu attraktiveren.

"Die Lehrer/innenbildung NEU ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen den Ressorts und dem Parlament. Besonderer Dank gilt Bundesminister Töchterle, der mit diesem Entwurf abseits von Schultypen- und Zuständigkeitsdebatten eine deutliche Verbesserung der Aus- und Weiterbildung der Lehrer/innen und Pädagog/innen realisieren konnte. Künftig werden unsere Lehrer/innen und Pädagog/innen besser auf steigende Anforderungen im Lehrberuf vorbereitet und damit die Unterrichtsqualität direkt verbessert", so die Wissenschaftssprecherin abschließend.
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