Begas-Affäre: Schon elf Beschuldigte

Jetzt wird auch gegen zahlreiche Geschäftspartner von Ex-Begas-Boss Simandl ermittelt

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass die Anzahl der Beschuldigten in der Affäre um den burgenländischen Gasversorger Begas dramatisch im Steigen begriffen ist. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft führt jetzt bereits elf Personen als Beschuldigte.

Neben Ex-Begas-Boss Rudolf Simandl, seinem Stellvertreter Reinhold Schweifer, dem Architekten Karl Fischer, dem Bau-Tycoon Klaus Ortner und den langjährigen Begas-Managern Johann S. und Franz S. wird nun auch gegen einen burgenländischen Autohändler und vier Gastronomen aus dem Burgenland und der Steiermark ermittelt.

Beim Autohändler geht es um Gasgutscheine im Wert von knapp 40.000 Euro, die der Mann privat bekommen hat, damit seine Firma der Begas für einen symbolischen Euro ein Servitutsrecht für eine Gasleitung einräumt. Die Gastronomen stehen im Verdacht, Beitragstäter bei der Untreue gewesen zu sein. Sie hatten Simandl Restaurant-Gutscheine ausgestellt, die dieser privat konsumiert hat. Die Rechnungen gingen jedoch mit erfundenen Rechnungstexten an die Begas und wurde von dem Unternehmen bezahlt.

Die Ermittler schreiben in ihren Akten mittlerweile von "Haftgründen" und "Zwangsmaßnahmen" für Simandl, die aufgrund von "vorliegenden neuen Erkenntnissen" jetzt "möglich erscheinen".

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