FSG-Bulant begrüßt Reform der Ausbildung der LehrerInnen

Jetzt muss noch der gordische Knoten beim Dienstrecht gelöst werden

Wien (OTS/FSG) - "Endlich bekommen wir mit der neuen LehrerInnen-Ausbildung eine solide Grundlage für ein modernes Bildungssystem", begrüßt der FSG-Vorsitzende der PflichschullehrerInnengewerkschaft Thomas Bulant die heute präsentierte Reform durch Unterrischtsministerin Claudia Schmied und Wissenschftsminister Karlheinz Töchterle. "Wenn in den nächsten Wochen konstruktiv verhandelt wird, können wir auch den gordischen Knoten beim Dienstrecht lösen", meint Bulant weiter.++++
Eine gleichwertige Ausbildung aller LehrerInnen mit Masterabschluss sowie eine einheitliche Sekundarstufenausbildung seien die Eckpunkte die, so der FSG-Gewerkschafter, im jetzt vorgelegten Entwurf erfüllt wurden. Bulant: "Die Verhandlungen darüber waren konstruktiv und zielorientiert. Das erwarte ich mir auch bei den Verhandlungen zum neuen Dienstrecht."
Ein neues Dienstrecht der Zukunft müsse daher die Erfordernisse eines modernen, qualitativen Unterrichts, eine gesamtheitliche Betreuung der SchülerInnen, die Einbeziehung der Eltern sowie die Arbeitsbedingungen der LehrerInnen vereinen. Die FSG-LehrerInnen bieten in diesem Sinne ein zukunftsweisendes Modell an, das auch auf die Besonderheiten der einzelnen Schulstandorte Rücksicht nimmt.

Die Eckpunkte des FSG-Modells:
24 Stunden Lehrverpflichtung ist Unterrichtsverpflichtung und Beziehungs- sowie Schulentwicklungsarbeit

Die Beziehungs- und Schulentwicklungsarbeit beinhaltet:
O individuelle Lernberatung und Lebensbegleitung in Schülersprechstunden
O Pflege der Schulpartnerschaft durch Elternsprechstunde
O Zeitressourcen für Klassenführung bzw. Ganztagesbetreuung O Teamstunden für Planung und Problemberatung
O fixes Stundenkontingent für Schulentwicklungsprojekt SQA (Schulqualität Allgemeinbildung)
Die Umsetzung dieser Lehrverpflichtung basiert auf der Errichtung von professionellen LehrerInnenarbeitsplätzen und Besprechungsräumen. Besoldungsgerechtigkeit ist herstellbar, wenn die Besoldung die Gleichwertigkeit pädagogischen Handelns in unterschiedlichen Schularten widerspiegelt und die Anfangsgehälter attraktiv gestaltet.

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