Regionalförderung - Bundeskanzler Faymann: Positive Entwicklung im Burgenland weiterhin gemeinsam unterstützen

Burgenland wird ab 2014 Übergangsregion - Bund ermöglicht weiterhin EU-Kofinanzierung sowie Additionalitätsprogramm für das Bundesland

Wien (OTS/SK) - Heute haben sich die Spitze der österreichischen Bundesregierung und die Spitze der burgenländischen Landesregierung darauf geeinigt, dass der Bund sowohl die EU-Kofinanzierung der Regionalförderung für das Burgenland weiterhin tragen als auch zusätzliche Mittel im Rahmen eines Additionalitätsprogramms für das Burgenland zur Verfügung stellen wird. Diese Mittel sollen die wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlandes weiter vorantreiben. "Damit werden wir die positive Entwicklung im Burgenland weiterhin gemeinsam unterstützen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann nach einem Gespräch mit dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl. ****

Bund und Land haben vereinbart, die Entscheidung über die Höhe der Zusatzmittel bis Juni abzuwarten. Dann entscheidet das EU-Parlament über den Finanzrahmen 2014 bis 2020 und damit auch über die Dotierung der Regionalförderung. Erst danach steht fest, wie hoch der Mittelabfluss für das Burgenland ausfällt. Dass das Burgenland den Status als Übergangsregion erhalten wird, sei "ein Erfolg für das Burgenland", der Schritt weg von der Ziel-1-Region sei aber auch mit deutlichen finanziellen Einbußen verbunden. Bis Juni werde man einen gemeinsamen Weg suchen und finden, unterstrich Faymann. Der Bundeskanzler bedankte sich bei LH Hans Niessl, Vizekanzler Spindelegger und dem burgenländischen LH-Stv. Franz Steindl für die konstruktiven Gespräche.

Der burgenländische Landeshauptmann betonte, dass sowohl der Bund als auch das Burgenland selbst Mittel zur Konfinanzierung zur Verfügung stellen werden, sodass das Bundesland auch in Zukunft EU-Mittel abholen kann. Niessl will mit diesen Fördermitteln "sinnvolle Projekte realisieren, neue Arbeitsplätze schaffen und bestehende stärken". Das Additionalitätsprogramm sei notwendig, um den deutlichen Abfall der EU-Förderungen abzufedern und um im Wettbewerb mit den an das Burgenland angrenzenden Ziel-1-Regionen in drei Nachbarländern zu bestehen. (Schluss) bj/ah

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