FPK-gf. LPO Ragger: ÖGB-Vorschläge zu Überstundenregelung sind arbeitsmarktpolitische Geisterfahrt

Leistung muss sich auszahlen - Entlastung der Arbeitnehmer gefordert

Klagenfurt (OTS) - Zum Vorschlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, wonach durch einen Verzicht auf Überstunden am österreichischen Arbeitsmarkt rund 180.000 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen werden könnten, hält der geschäftsführende Obmann der Freiheitlichen in Kärnten, LR Mag. Christian Ragger fest, dass hier der ÖGB wohl offensichtlich auf die Arbeitnehmer vergisst. "Der Großteil der österreichischen Arbeitnehmer ist auf Überstunden angewiesen, um sich das Leben leisten zu können", gibt Ragger zu bedenken und deutet den ÖGB-Vorschlag als ungeniertes Gieren nach Schlagzeilen im Zuge des Nationalratswahlkampfes.

"Leistung muss sich auszahlen. Die österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen für ihre Mehrleistung nicht bestraft werden. Die Sozialpartner müssen sich viel mehr bewusst werden, dass man die Lohnnebenkosten senken muss, anstatt neue Schröpfaktionen gegenüber der Wirtschaft und somit zu Lasten des Arbeitsmarktes zu propagieren", betont Ragger. Anstatt die Ressourcen des ÖGB dafür zu verschwenden sich Gedanken über neue Belastungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu machen, sollten sich die verantwortlichen Gewerkschafter darauf besinnen, an spürbaren Entlastungen der Arbeitnehmer zu arbeiten.

"Bereits jetzt arbeitet ein österreichischer Arbeitnehmer das halbe Jahr für den Staat und dessen aufgeblasene Verwaltung", zeigt Ragger dringenden Handlungsbedarf auf. Auch im Hinblick auf die vom ÖGB vorgeschlagene Abgabe von einem Euro pro Überstunde, welche von den Arbeitgebern zu bezahlen wäre, sieht Ragger eine arbeitsmarktpolitische Geisterfahrt. "In Anbetracht der hohen Arbeitslosenzahlen ist Kreativität gefordert. Alle Beteiligten sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und parteipolitisches Geplänkel hinten anstellen", so Ragger.

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