FP-Mahdalik: 260.000 Euro für Phantom-Lärmschutzwand fehlen anderswo

ASFINAG und Stadtregierung leider unfähig

Wien (OTS) - Für die Phantom-Lärmschutzwand bei der gesperrten A-23-Ausfahrt Simmering wurden 260.000 Euro, die anderswo dringend benötigt würden, aus dem Fenster geschmissen. Bei der weiterführenden Überplattung der A-22 nach dem Kaisermühlentunnel in Richtung Brigittenauer Brücke weigern sich ASFINAG, Stadt und der 22. Bezirk seit vielen Jahren, notwendige Lärmschutzmaßnahmen zu setzen. Mehr als 120.000 Autos sorgen dort für unerträgliche Lärmbelastungen von bis zu 70 Dezibel sogar bei Nacht, erklärt FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik.

Dabei wurde die Donaucity von Wohnbauträgern und offiziellen Stellen mit "man wird von der nahen A-22 nichts hören, nichts sehen und nichts riechen" beworben. Es lagen auch konkrete Überbauungspläne vor, die zum Entsetzen der Mieter jedoch nicht realisiert wurden. Leider wurden die FPÖ-Anträge für eine weiterführende Überplattung von SPÖ und ÖVP abgelehnt, die Grünen wollen als Regierungspartei von ihren jahrelangen Forderungen nach einer Verlängerung des Tunnels plötzlich auch nichts mehr wissen, kritisiert Mahdalik.

Ein ähnliches Bild bietet sich etwa auch auf der äußerst stark befahrenen Schüttelstraße nach der A-23-Abfahrt Erdberg. Tausende Bewohner der Leopoldstädter Kleingartenanlage "Wasserwiese" mit 859 Parzellen leiden seit Jahren unter höllischem Lärm, ohne dass Stadt oder Bezirk etwas dagegen unternommen hätten. Die FPÖ hat im Bezirk und Gemeinderat Anträge zur Errichtung einer Lärmschutzwand gestellt, welche jedoch durchwegs abgelehnt wurden.

Was SPÖ, die rot eingefärbte ASFINAG und SPÖ-geführten Bezirke in Sachen Lärmschutz aufführen, ist gemeingefährlich. 260.000 Euro sinnlos zu verbetonieren und zur gleichen Zeit Zehntausende Menschen gesundheitsgefährdendem Lärm auszusetzen, kann nicht akzeptiert werden. Die FPÖ wird daher im Gemeinderat erneut dahingehende Anträge im Interesse der Betroffenen stellen, kündigt Mahdalik an. (Schluss)otni

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