Blecha-Vorschlag für leistbares Wohnen: Sozialtarife für Gas und Strom

Reduziert rasch und spürbar Haushaltskosten

Wien (OTS) - Mit einem völlig neuen Vorstoß prescht Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha in die Debatte um leistbares Wohnen vor: Gas und Strom sollen durch "Sozialtarife" gestaffelt werden.

Blecha: "Wohnen muss insgesamt leistbarer werden. Vor allem die Energiepreise sind exorbitant gestiegen. Hier müssen wir ansetzen, können rasch und spürbar die Haushaltskosten senken," so der Präsident der größten Pensionistenvereinigung unseres Landes.

Blecha sieht dafür bei den Energieversorgern "genug wirtschaftlichen Spielraum". Die Einkaufspreise der Energieversorger stehen in keinem Verhältnis zu den Endkundenpreisen. Die mangelnde Preistransparenz lässt vermuten, dass die Strom- und Gasanbieter gut verdienen und eigene Sozialtarife "drinnen sein müssen".

Blecha wird diesen Vorschlag der Regierungs-Arbeitsgruppe Wohnen übermitteln.

"smart living" für Jung und Alt

Ein weiterer Blecha-Vorstoß betrifft wie Wohnen generell in Zukunft aussehen soll. Der Pensionistenverbands-Präsident: "Die demografische Entwicklung, neue Lebensformen und technologische Fortschritte müssen zu einem intelligenteren Wohnen führen: mit kompakten Grundrissen für kleinere Wohneinheiten für Jung und Alt, mit günstigen Mietpreisen, den Bedürfnissen von jungen Singles, Alleinerzieherinnen und älteren Menschen entsprechend." Blecha nannte als positive Vorbildmodelle die "smart living"-Wohnanlagen in Wien, die Wiens Wohnbaustadtrat Ludwig forciert.

Keine Pensions- und Gehaltsbespitzelung im Gemeindebau

Klar sprach sich Blecha gegen den ÖVP-Vorschlag einer lebenslangen Gehalts- bzw. Pensionsüberprüfung bei Gemeindebau-BewohnerInnen aus.

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