VOLLFAN - Saisonstart 2013

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Zeig zu viel Alk die gelbe Karte" startet Anfang April zum dritten Mal die Kampagne "VOLLFAN statt voll fett" des Instituts für Suchtprävention (ISP) der Sucht- und Drogenkoordination Wien. Gemeinsam mit dem FK Austria Wien und dem SK Rapid werden junge Fußballfans zwischen 16 und 30 Jahren bei Heimspielen der beiden Traditionsvereine mit jugendaffinen spielerischen Aktivitäten zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Alkoholkonsum motiviert.

"Sport ist ein ideales Umfeld, um sich mit Fitness, Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit auseinander zu setzen", unterstreicht die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin, Sonja Wehsely. "Daher eignet sich das Fußballstadion besonders gut, Jugendliche und junge Menschen dort in ihrer Sprache anzusprechen und durch Mitmachaktivitäten auf die Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum aufmerksam zu machen", freut sich Wehsely über die enge Zusammenarbeit mit dem FK Austria Wien und SK Rapid.

Beide Vereine unterstützen die Kampagne maßgeblich, z.B. mit ausführlicher Berichterstattung in den Vereinsmedien, Hinweisen in den Spielpausen an VOLLFAN-Aktionstagen oder organisatorischer Unterstützung. Markus Suttner / Austria sowie Steffen Hofmann / Rapid sind stellvertretend für ihre Vereinskollegen auch immer wieder persönlich bei VOLLFAN-Aktivitäten im Einsatz.

Alkoholsuchtprävention durch praktische Auseinandersetzung

Die Auswirkungen von zu viel Alkohol einmal nüchtern kennen zu lernen sowie Wissen zu sammeln, wie Alkohol wirkt, steht auch im dritten Jahr von "VOLLFAN statt voll fett" im Mittelpunkt. In der rundum-erneuerten VOLLFAN-Zone beim jeweiligen Heimstadion lernen Jugendliche beim Rauschbrillen-Parcours oder Alk-Quizz ganz ohne erhobenen Zeigefinger, Übelkeit und Kopfweh die Nachteile von übermäßigem Alkoholkonsum kennen.

"Wichtig ist bei "VOLLFAN statt voll fett", dass die jungen Menschen in jeder Phase aktiv dabei sind und selbst mitmachen können", so der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel.

Begleitet von erfahrenen Outdoor-TrainerInnen können Fans mit einer Spezialbrille, die einen Alkoholisierungsgrad von 0,8 oder 1,3 Promille simuliert, verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben lösen. Dabei erleben sie ganz unmittelbar, wie sich intensiver Alkoholkonsum auswirken kann. Die Rauschbrille macht erfahrbar, wie ziemlich einfache Aufgaben - etwa an einer geraden Linie entlang zu gehen -durch eingeschränkte Rundumsicht, Fehleinschätzung von Nähe und Distanz oder verzögerte Reaktionszeit und erhebliche Schwierigkeiten bereiten können.

"Die Erfahrung des unangenehmen Kontrollverlusts ist mit einer Rauschbrille besonders effektiv und nachhaltig, da sie mit klarem und nüchternem Kopf gemacht wird, während sich dieser Zustand bei Alkoholkonsum erst sehr langsam einstellt und bemerkbar macht", bestätigt Artur Schroers, wissenschaftlicher Leiter des ISP, die Effektivität dieser VOLLFAN-Maßnahme.

"Mehr Fußball - weniger Alk"

Herzstück und MultiplikatorInnen von "VOLLFAN statt voll fett" sind mehr als 20 junge Fans von Austria und Rapid, die als VOLLFAN-Peer-Mannschaft in den Stadien im Einsatz sind. Sie sprechen mit jugendgerechten Infomaterialien Gleichaltrige an und laden sie zum Mitmachen in der VOLLFAN-Zone ein. "Quasi als 12. Mann setzen die VOLLFAN-Peers ein Zeichen, dass die fitte, volle Unterstützung der Mannschaft bis in die Nachspielzeit im Mittelpunkt stehen sollte, und nicht der Alkohol-Konsum", fasst Ewald Lochner, organisatorischer Leiter des ISP, die Aufgabe der Peers zusammen.

Auch die Gastronomie-BetreiberInnen in beiden Stadien unterstützen die Kampagne. An den VOLLFAN-Aktionstagen werden die Gastro-Teams mit VOLLFAN-T-Shirts auf die Aktion aufmerksam machen.

Gestartet wird die VOLLFAN-Saison 2013 mit dem Slogan "Laufduell statt Saufduell" am
Samstag, 6. April - 18.30 Uhr | FK AUSTRA <> Wolfsberg in der Generali-Arena
Samstag, 13. April - 18.30 Uhr | SK RAPID <> Wiener Neustadt im Hanappi-Stadion

Weitere Infos ab April unter:
https://www.facebook.com/rapidvollfans
https://www.facebook.com/austriavollfans

Rückfragen & Kontakt:

Christine Stockhammer
Mediensprecherin Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely
Tel.: 01 4000-81231
Handy: 0676 8118 69522
E-Mail: christine.stockhammer@wien.gv.at

Eva-Maria Wimmer
Pressesprecherin des Wiener Drogenkoordinators
Tel.: 01 4000-87376
Handy: 0676 8118 87376
E-Mail: eva-maria.wimmer@sd-wien.at
www.drogenhilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0006