Schülerunion ad BMUKK: Neues Bifie-Direktoren lösen alte Probleme nicht

Arbeit muss schnellstmöglich aufgenommen werden um bestehende Probleme auszuräumen

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Präsentation des neuen Bifie-Direktoriums durch das BMUKK wird einmal mehr deutlich, dass die inhaltliche Arbeit in der Bildungspolitik nicht den Stellenwert einnimmt, den sie einnehmen sollte. Auf viele ungelöste Fragen wurden auch heute keine Antworten gegeben. Großprojekte, wie beispielweise die Zentralmatura müssen endlich bearbeitet und die bestehenden Probleme gelöst werden.

"Nachdem nun neue Direktoren eingesetzt sind, ist Bundesministerin Schmied dringend dazu angehalten die inhaltliche Arbeit zu forcieren. Es wird Zeit, die offenen Baustellen in den Griff zu bekommen!", stellt Bundesobmann Daniel Perschy klar. "Besonders was die Zentralmatura betrifft, sind einige Problemstellungen noch ungelöst bzw. Materialien unvollständig. Hier gilt es nun alle Energien und Ressourcen zu investieren, um einen erfolgreichen ersten Durchgang möglich zu machen."

Beurteilungsschlüssel per Verordnung festlegen:
Der Beurteilungsschlüssel für die Zentralmatura ist beispielsweise noch immer kein genügend definierter Bestandteil einer Verordnung. Momentan kann er jederzeit durch das Bifie geändert und neu festgelegt werden und ist somit der Willkür eines einzigen Beamten ausgeliefert. Mittlerweile, ein Jahr vor der Zentralmatura, müssen die Beurteilungskriterien jedoch festgeschrieben sein, damit die Schulen damit arbeiten können. "Es kann nicht sein, dass ein Jahr vor der Zentralmatura die Rahmenbedingungen in manchen Bereichen noch immer nicht festgelegt sind. Es soll kein Schüler unter diesen Bedingungen die Matura machen müssen", stellt Perschy abschließend fest.

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.

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Österreichische Schülerunion, Nina Londer, 0664/1841228, nina.londer@schuelerunion.at

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