IFW zur Studie - Radikaler Facebook-Islam

Wien (OTS) - In der "Presse" wurde vor Kurzem kolportiert, dass mögliche einzelne Mitglieder von Vereinen, welche der "Milli Görüs" zuzurechnen seien, auf Facebook-Seiten "radikale Ansichten verbreiten" würden.

Dazu möchte die Islamische Föderation Wien (IFW) festhalten: Die offizielle Position der IFW ist, dass wir uns zu einer pluralen Gesellschaft bekennen, dass wir Religionsfreiheit, die Gesetze unseres Landes Österreich und die Menschenrechte selbstverständlich respektieren, Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ablehnen und uns als BürgerInnen Österreichs betrachten.

Der interreligiöse und interkulturelle und auch der intrareligiöse Dialog sind uns wichtig, was durch unsere zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten deutlich geworden sein sollte.
Was Personen auf diversen Facebook-Seiten oder in Foren posten, lässt sich von den verantwortlichen Damen und Herren von IFW weder steuern, noch werden sämtliche Internet-Foren von uns moderiert.

Dort wo wir feststellen, dass die oben erwähnten Prinzipien der IFW verletzt wurden, oder wir von Dritten darauf hingewiesen wurden und wo es uns möglich war, haben wir in der Vergangenheit versucht, zu reagieren und einzugreifen.

Ein ähnliches Phänomen lässt sich auch von registrierten Nutzern in den Online-Foren von Standard, Presse oder Krone feststellen: Auch hier werden oft offen rassistische, diskriminierende Inhalte verbreitet und können erst nach einiger Zeit oder gar nicht von den Verantwortlichen entfernt werden.

Es wäre sinnvoll, wenn diese Personen, die auf derlei Postings aufmerksam werden, dies auch direkt melden würden, wenn diese meinen, dass es in unserem Verantwortungsbereich liegt, oder es direkt Facebook melden, so wie das auch im Standard-Forum möglich ist.

Rückfragen & Kontakt:

Yakup GECGEL
Islamische Föderation in Wien
Mobil: +43/660 687 16 80
www.ifwien.at

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