SP-Peschek fordert Abschaffung der Maklerprovision für MieterInnen

SP-Stürzenbecher: Unbefristeter Mietvertrag muss wieder Normalfall werden

Wien (OTS/SPW-K) - Der Wiener SP-Jungendsprecher Christoph Peschek fordert die Abschaffung der Maklerprovision für MieterInnen: "Gerade für Junge ist die Maklerprovision in der Höhe von zwei Monatsmieten eine enorme Belastung. Jüngere wechseln auch häufiger die Wohnung -und bei jedem Wohnungswechsel fällt diese Belastung erneut an." Peschek unterstützt damit auch eine Forderung der Sozialistischen Jugend (SJ), wonach nur noch VermieterInnen die Maklerprovision zahlen sollen.

Der Wiener SP-Wohnbausprecher Kurt Stürzenbecher drängt auf weitere Reformen beim Thema Wohnen: "Das Richtwertsystem muss transparenter werden und die oft beträchtlichen Aufschläge auf den Richtwertzins müssen mit insgesamt maximal 25 Prozent begrenzt werden." Stürzenbecher fordert weiters eine Fortsetzung des geförderten Wohnbaus sowie eine drastische Einschränkung der Befristungen von Mietverträgen: "Der unbefristete Mietvertrag muss wieder zum Normalfall werden."

"In ihrem Einflussbereich hat die Stadt Wien ihre Hausaufgaben gemacht. Im geförderten Wiener Wohnbau oder im stadteigenen Bereich der Gemeindewohnungen gibt es keine Maklergebühren, keine Lagezuschläge und auch keinen Wiedervermietungseffekt, der die Mieten nach oben schnellen lässt. 2012 wurde in Wien bei gefördert sanierten Wohnungen eine Kostentragungsregelung bei den Maklergebühren eingeführt. Wenn private Hausbesitzerinnen und -besitzer Makler für die Vermietung gefördert sanierter Wohnungen einschalten, so dürfen den Mieterinnen und Mieter keine Provisionen mehr in Rechnung gestellt werden", so Peschek und Stürzenbecher unsisono.

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