Sommerzeit - Stronach/Lugar: Schluss mit dem Eingriff der EU ins Privatleben

Halbjährliche Zeitumstellung durch eine Fixzeit ersetzen

Wien (OTS) - "Die Sommerzeit, die vor mehr als einem Vierteljahrhundert eingeführt wurde, um Energie zu sparen, hatte sich bereits nach einem Jahr als fachlich falsch erwiesen. Zudem ist die Zeitumstellung verwaltungsintensiv und sehr teuer", kritisiert Team-Stronach Obmannstellvertreter Robert Lugar. Er fordert eine fixe Zeitzone für das ganze Jahr und "Schluss mit dem Eingriff der EU ins Privatleben!"

"Der zweimal jährliche Eingriff in den Tagesablauf bringt besonders bei Kindern und älteren Menschen letztendlich mit sich, dass die Nachtruhe zu kurz kommt. Denn nur, weil man eine Stunde früher aufsteht, geht man nicht automatisch eine Stunde früher ins Bett. Dieser Unfug muss insbesondere im Sinne des Wohlbefindens unserer Kinder endlich aufhören", fordert Lugar.

Besonders ärgerlich ist laut Lugar, "dass die SPÖ/ÖVP Bundesregierung wieder einmal im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU bereits im Jahr 2011 per Verordnung - und damit über die Köpfe des Parlaments hinweg - die Sommerzeit für die Kalenderjahre 2012 bis 2016 festgeschrieben hat."

"Derlei vollkommen sinnlose Bevormundungen wie die halbjährlichen Zeitumstellungen müssen ein Ende haben", so Lugar. Er kann sich statt der EU-Richtlinie aber durchaus vorstellen, dass nach einer Volksabstimmung im gesamten EU-Raum entweder die Sommer- oder die Winterzeit gilt - "dauerhaft, als Fixzeit - ohne Wenn und Aber!"

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0002