Gesamtstaatliches Defizit 2012 mit 2,5 Prozent des BIP besser als erwartet

Fekter: "Unser Reformpaket zeigt Wirkung - das ist eine rot-weiß-rote Kraftanstrengung, die sich sehen lassen kann."

Wien (OTS) - "Österreich ist bei der Budgetkonsolidierung vorbildlich unterwegs und hat die EU-Defizitvorgaben rascher erfüllt, als geplant", freut sich Finanzministerin Dr. Maria Fekter über die heute von Statistik Austria veröffentlichten Ergebnisse zum Budgetvollzug 2012.

Fekter: "Mein Dank gilt insbesondere allen Österreicherinnen und Österreichern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben."

Demnach liegt das gesamtstaatliche Defizit Österreichs im Jahr 2012 bei 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und damit deutlich unter der von der EU erst für 2013 vorgegebenen Marke von 3 Prozent. Bei Budgeterstellung war man für 2012 noch von einem gesamtstaatlichen Defizit von über 3 Prozent des BIP ausgegangen.

"Alle haben ihren Beitrag geleistet. Bund und Länder haben Verantwortung gezeigt und gemeinsam haben wir unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern für 2012 übertroffen", so Fekter.

Entgegen der ursprünglichen Budgetplanung hat sich damit das Defizit Österreichs im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr nicht weiter erhöht. Somit erfüllt Österreich die EU-Defizitvorgaben bereits seit 2011. Die gesamtstaatliche Schuldenquote liegt 2012 bei 73,4 Prozent des BIP und damit mehr als einen Prozentpunkt niedriger als der Planwert.

Möglich wurde das erfreuliche Budgetergebnis 2012 nicht zuletzt dadurch, dass Länder und Gemeinden in Summe ein ausgeglichenes Budgetergebnis erreicht und daher deutlich besser abgeschnitten haben als in den Vereinbarungen zwischen dem Bund, Ländern und Gemeinden (Österreichischer Stabilitätspakt 2012) vorgesehen. "Ich bedanke mich bei Ländern und Gemeinden für die beeindruckende Budgetdisziplin, die einen wesentlichen Beitrag zur Glaubwürdigkeit der österreichischen Budgetpolitik beisteuert", betonte die Finanzministerin.

"Wir sind auf gutem Weg in Richtung Nulldefizit, dürfen uns aber auf dem Erreichten nicht ausruhen", warnte Fekter. "Wir müssen den Budgetpfad auch weiterhin einhalten, um den guten Standort Österreichs weiter abzusichern."

"In turbulenten Zeiten zeigt sich einmal mehr, Österreich ist ein Hort der Stabilität, auf den sich Europa verlassen kann", schloss Fekter.

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