FP-Stefan: Zwei-Klassen-System bei zypriotischen Banken

Während die Kleinen abgezockt werden, bringen die Großen ihr Geld in Sicherheit

Wien (OTS) - "Eine derartige Unverschämtheit seitens der zypriotischen Banken ist erschütternd", kommentierte der freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan einen Bericht der Online-Presse vom 26.03.2013.

Laut diesem Artikel wären über eine Milliarde Euro, trotz Überweisungsverbot, von zypriotischen Banken abgezogen worden. Eine Milliarde, die vermutlich einflussreichen, gutinformierten , reichen Anlegern und Politikern gehören dürften.

Während also die Inselbewohner in langen Schlangen stehen hätten müssen, um streng limitierte Abhebungen an Bankomaten machen zu können, hätten sich laut Reuters Großanleger einiger Ausnahmen bedient, um ihr Geld aus dem Land zu bekommen.

Damit werde es deutlich, dass die Sanierung der zypriotischen Banken auf dem Rücken der kleinen Sparer stattfinden sollte, die von den Banken und der EU unter Kuratel gestellt und fast enteignet worden wären. Was einen rücksichtlosen Eingriff in ihr Eigentumsrecht und dessen wesentliche Einschränkung bedeuten würde. Auf der anderen Seite hätten die Großanleger unter den Augen der zypriotischen Regierung und unter Stillschweigen der EU ihre Schäfchen ins Trockene bringen können. Stefan stellt daher die Frage in den Raum "Sollten Sonderbehandlungen durch Banken dann möglich sein, wenn die Beträge nur groß genug sind?"

"Das ist ein Skandal, bei dem die EU im Interesse ihrer Bürger nicht einfach zusehen darf. Ich hoffe, dass hier Konsequenzen gezogen werden", schloss Stefan.

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