Pekabe-Appell: Nicht auf die 2.Säule vergessen!

"Nach der Reform ist vor der Reform"

Wien (OTS) - Am 21.März fand auf Initiative von Sektionschef Dr.Nolz in seiner neuen Funktion als Kapitalmarktbeauftragter unter Teilnahme der Sozialpartner, des Seniorenrats, der FMA, der OeNB und anderer eine Enquete zur Diskussion der Reform der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge, also der 3.Säule der Altersversorgung, statt. Dr. Nolz sieht eine Novellierung als seine vorrangigste Aufgabe, da diese Anlageform "für 1,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger von enormer Wichtigkeit" sei.

Pekabe erinnert daran, dass der 2.Säule eine mindestens ebensolche Bedeutung zukommt, betrifft sie doch an die 900.000 Betroffene. Die Pensionskassengesetznovelle 2012 hat keine echten Verbesserungen gebracht. Insbesondere ist das Thema einer wirklich brauchbaren Kapitalgarantie nach wie vor offen und Hunderttausende in Verträgen mit überhöhten Rechnungszinsen sind weiterhin der Unsicherheit neuerlicher Pensionskürzungen ausgeliefert. Dass hier auch seitens der (ehemaligen) Dienstgeber Handlungsbedarf besteht, ist unbestritten.
Wir ersuchen daher die Arbeitnehmervertreter in der Sozialpartnerschaft, ÖGB, Arbeiterkammer und Seniorenrat, sich hier bei Dr.Nolz entsprechend einzubringen und dafür einzutreten, dass einer zu sanierenden 2. Säule der gebührende Stellenwert eingeräumt wird. Nicht zuletzt sollten die für die Pensionskassenreform zuständigen Politiker und Sozialpartner mit ihren wiederholten Aussagen "nach der Reform sei vor der Reform" beim Wort genommen werden.

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Günter Braun, Pressesprecher des PEKABE -Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
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Tel. 0699 111 58 699

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