Zu schön, um wahr zu sein...

Political Correctness verspricht, was nicht zu halten ist!

Wien (OTS) - Der Kern dessen, was als politisch korrekt bezeichnet wird, ist der Versuch, "Gerechtigkeit" herzustellen, indem man Ungleiches gleich behandelt - obwohl man damit letztlich gar niemandem gerecht werden kann.

Der heilige Gral der PC ist die Gleichheit... Die wichtigste politische Kategorie wäre jedoch eigentlich die Ehrlichkeit! Ohne sie bleiben auch Freiheit und Menschlichkeit letztlich Illusion.

Auch wenn wir "die Wahrheit" oft nicht kennen: ehrlich sein kann jeder - wenn er will. (Doch die große Modeerscheinung "Political Correctness" ist leider fast das Gegenteil von Ehrlichkeit. Sonst bräuchte man sie nämlich gar nicht.)

Bei der Political Correctness geht es zumeist höchstens um Teilwahrheiten - um bestimmte partikulare Interessen zu rechtfertigen und zu verfolgen. (Politisch korrekt ist aber auch das Gegenteil von "nachhaltig" - was man ja auch daran erkennt, dass die vorgeschriebenen Begriffe ständig geändert werden müssen.)

PC erinnert mitunter an Inquisition - aber auch an Puritanismus und Biedermeier: Probleme, die man nicht lösen kann, werden gleichsam "per Anordnung" verdrängt. (Und dadurch fast immer noch größer - was aber oft gerade jene nützen, die die politisch korrekte Deutungshoheit beanspruchen: was würden sie denn tun, wenn sie wirklich erfolgreich wären - welche "Mission" bliebe ihnen dann?)

Man kann Menschen nicht per Gesetz ändern! Man kann sie höchstens zwingen, sich zu verstellen - um das Verbotene dann heimlich erst recht zu tun.

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