JW-Roth: 10.000-Euro GmbH ist Meilenstein

JW-Forderungen mit Einführung der 10.000 Euro GmbH sowie der Abschaffung der Veröffentlichungspflicht und die Reform des Notariatsakts weitgehend erfüllt.

Wien (OTS/PWK175) - "Die Einführung der 10.000 Euro-GmbH ist ein sehr großer Erfolg. Dadurch werden Unternehmensgründungen stark erleichtert und eine sinnlose Hürde für Gründer abgeschafft. Wir begrüßen diesen wichtigen Schritt. Heute ist ein großartiger Tag für die heimischen Gründer und Jungunternehmer", freut sich Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), über die Ankündigung der Bundesregierung zur GmbH-Reform. Ein Stammkapital von 35.000 Euro, wie es im Moment noch geregelt ist, lässt sich im europaweiten Vergleich nicht mehr rechtfertigen. Umso wichtiger ist es, dass die Stammkapital-Einlage auf 10.000 Euro gesenkt wird. Gerade diese Neuregelung ist für Gründer und Jungunternehmer die wesentlichste Erleichterung im Rahmen der "GmbH Neu".

Veröffentlichungspflicht in Wiener Zeitung fällt

Erfreulich ist auch die geplante Abschaffung der Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung und die Reform des Notariatsakts. "Die Veröffentlichungspflicht war ein unnötiger Klotz am Bein der jungen Unternehmer. Gerade beim Start in das Unternehmerleben ist jeder Euro wichtig", so Roth. Eine weitere Forderung der Jungen Wirtschaft nach einer Reform des Notariatsakts wurde ebenfalls aufgegriffen. "Der vorliegende Gesetzesvorschlag folgt weitegehend den Forderungen der Jungen Wirtschaft. Auch die Befürchtungen der Reformverweigerer, dass durch die GmbH-Reform eine Schwächung des Gläubigerschutzes einhergeht, bewahrheiten sich mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf nicht. Mit der vorgesehenen Umsetzung ab 1. Juli ist auch die schnelle Implementierung garantiert", so Roth abschließend. (PM)

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