Karas: Boni-Begrenzung nicht nur bei Banken

EU-Parlament will auch für Fondsmanager die Sonderzahlungen beschränken

Brüssel, 21. März 2013 (OTS) "Es ist logisch, dass die Grundsätze der historischen Einigung auf eine erstmalige Begrenzung der Bonuszahlungen an Bankmanager, die das EU-Parlament
durchgesetzt hat, auch in anderen Bereichen Schule machen wird", so der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, heute am Rande der Abstimmungen des Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europäischen Parlaments. Die Ausschussmitglieder haben sich mit 22 zu 16 Stimmen dafür ausgesprochen, dass auch bei offenen Publikumsfonds, d.h. bei von Kleinanlegern am meisten erworbenen Fonds, die Manager in Zukunft wie im Bankenbereich keine Boni mehr erhalten sollen, die höher sind als ihr festes Jahresgehalt.****

"Die Bürger haben mit Recht kein Verständnis für völlig überproportionale Sonderzahlungen, die falsche Anreize setzen. Es geht uns nicht um eine Neid-Debatte, sondern um Transparenz und Fairness. Der Wert eines Managers soll sich zu allererst in seinem Grundgehalt ausdrücken", so Karas. Das geplante Gesetz ist ein weiterer Baustein in der Neuregulierung des Finanzmarktes durch die EU. Außer der Begrenzung der Bonuszahlungen sieht die geplante Richtlinie einen erhöhten Anlegerschutz durch eine striktere Haftung von Depotbanken vor. "Dies ist eine Lehre aus der Krise, macht den Finanzmarkt stabiler und schützt die Anleger", betont Karas.

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