SP-Valentin an FP-Gudenus: Wasser-Privatisierungsmärchen aus Wildalpen haarsträubend

Stadt Wien hat nirgendwo Wasserversorgung privatisiert! Wien immer und überall für starke kommunale Versorgung!

Wien (OTS/SPW-K) - Als echte "Verzweiflungstat" kommentiert der Vorsitzende des Umweltausschusses, der Wiener SPÖ-Landtag- und Gemeinderat, Erich Valentin, die heutigen Behauptungen von FP-Gudenus in Sachen Wasserversorgung in den Wildalpen. "Fakt ist, dass die Gemeinde Wildalpen eine der vielen Quellen der Stadt Wien auf dem Gemeindegebiet von Wildalpen nutzt - dazu hat sie weitläufige Nutzungsrechte aus dem Jahr 1903", erläutert Valentin. Auf dem Gemeindegebiet von Wildalpen liegen große Quellschutzgebiete der Millionenstadt Wien. Es sei unfassbar, dass die FPÖ nun daraus Privatisierungs-Märchen verzapfe. Die Gemeinde Wildalpen hat einst bestimmte Flächen gepachtet und hat auch ein vertraglich geregeltes Weitergaberecht. Die Firma Wildalp nutzt das Wasser aus der Ortswasserleitung in Wildalpen. "Niemand käme auf die abstruse Idee, von einer Privatisierung zu sprechen, wenn in Wien Getränkehersteller oder Brauereien Wiener Wasser verwenden", so Valentin weiter.

Die Gemeindebewohner von Wildalpen werden natürlich mit Trinkwasser aus der kommunalen Wasserleitung versorgt. Dass Gudenus für die korrekten geschäftlichen Beziehungen der Gemeinde Wildalpen nun die Stadt Wien verantwortlich machen will, ist mehr als abenteuerlich. "Noch einmal ganz langsam für den Herrn Gudenus: Die Stadt Wien verkauft kein Wiener Wasser ins Ausland, weder an irgendwelche Millionäre aus Hongkong oder Australien und hat die Wasserversorgung natürlich nicht privatisiert!", stellt Valentin klar. "Aber egal wie viel Wasser die Donau noch hinabfließen wird, Fakten interessieren die FPÖ ohnehin nicht"

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