Nationalrat - Riepl: Weiterbildung bedeutet Arbeitsplatzsicherheit

Aus- und Weiterbildung zentrales Anliegen der Bundesregierung

Wien (OTS/SK) - "Es ist bekannt, dass eine einmal erreichte Qualifikation nicht für das gesamte Arbeitsleben ausreicht. Die Aus-und Weiterbildung im Beruf hat daher einen zentralen Stellenwert", sagte SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl heute, Donnerstag, im Nationalrat anlässlich der Debatte über das Sozialrechts-Änderungsgesetz. ****

"Bildung und Weiterbildung bedeuten Arbeitsplatzsicherheit, mehr Chancen im Beruf und hat nicht zuletzt auch einen betrieblichen Nutzen", bekräftigte Riepl. Deshalb sei der Bereich Aus- und Weiterbildung auch ein Schwerpunkt der Bundesregierung. So habe man im Sozialressort dafür gesorgt, dass es im AMS, wo Schulungen einen hohen Stellenwert haben, viele neue Angebote gebe. Im Bildungsbereich seien wichtige Projekte, wie das Nachholen von Lehrabschlüssen oder die Lehre mit Matura beschlossen worden - und all das stets in Absprache und Koordination mit dem Wirtschaftsressort. "In den letzten Jahren ist deshalb so viel im Bereich Aus- und Weiterbildung geschehen, wie lange nicht in unserer Republik", ist Riepl überzeugt.

Das vorliegende Sozialrechts-Änderungsgesetz sei ein weiterer Schritt, die Möglichkeiten und die Bereitschaft zur Weiterbildung auszubauen. Neu sei dabei, dass die Weiterbildung im Rahmen eines aufrechten Dienstverhältnisses gefördert werde, mit dem Modell der Weiterbildungsteilzeit. Zwar gäbe es bereits die Bildungskarenz von zwei Monaten bis hin zu einem Jahr, bei dieser bleibe man allerdings nicht im Beruf, sondern werde freigestellt und erhalte Weiterbildungsgeld.

Das Modell der Weiterbildungsteilzeit hingegen sieht vor, dass die Arbeitszeit um mindestens ein Viertel, maximal jedoch um die Hälfte reduziert wird. Gleichzeitig erhält man einen entsprechenden Ersatz für den Einkommensverlust durch die Bildungsteilzeit. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Wenn ein/e Teilzeitbeschäftigte, die Arbeitszeit um 50% reduziert, bleibt nur ein Einkommensverlust von 20%. Die restlichen 80% netto bekommt er/sie ausbezahlt.

"Dieses Gesetz ist ein guter Mix. Der beste Beweis dafür ist, dass jede Fraktion das Gesetz unterstützt. Ich möchte daher dazu aufrufen, dass wir alle, egal wo wir mit Menschen zusammenkommen, diese neue, gute Möglichkeit der Weiterbildung bewerben", so Riepl abschließend. (Schluss) rp

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