EU-Kommission finanziert Abtreibung: Europas Bürger wehren sich

Brüssel (OTS) - Bereits zum dritten Mal fand im EU-Parlament die "Woche für das Leben" statt. Namhafte Experten diskutieren mit EU-Abgeordneten und engagierten Bürgern aktuelle bioethische Themen und tauschen sich über die Lebensschutzarbeit in den EU-Mitgliedsstaaten aus. Hauptthema war in diesem Jahr die Bürgerinitiative "One of Us". Tausende Bürger aus allen EU-Mitgliedstaaten fordern von der EU-Kommission die Finanzierung von profitorientierten Abtreibungsorganisationen zu beenden. Die Geldflüsse von der EU zu den internationalen Abtreibungsfirmen verstoßen gegen die Kompetenzverteilung in Europa, weil die Rechtslage zur Abtreibung Sache der Mitgliedstaaten ist.

Der EU-Abgeordnete Ewald Stadler, der die Initiative "One of Us" persönlich unterstützt, freut sich über die wachsende Zahl an Lebensschützern in Europa. "Die EU hat als Wertegemeinschaft versagt, daher brauchen wir mehr engagierte Lebensschützer aus der Zivilgesellschaft", erklärte Stadler. "Erst vor zwei Jahren haben Lebensschützer aufgedeckt, dass die EU unser Geld getarnt als Entwicklungshilfe an internationale Abtreiber verteilt. Gegen diesen Missbrauch müssen wir entschieden ankämpfen", kritisierte Stadler. Dass Abtreibung aus öffentlichen Geldern finanziert werde, widerspreche jeder rechtsstaatlichen Ordnung und sei ein unglaublicher Skandal.

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