FPÖ-Kunasek kündigt konstruktive Zusammenarbeit mit Minister Klug an

Im Sinne des Bundesheeres, im Sinne des Sports und in weiterer Folge auch im Sinne der Republik Österreich

Wien (OTS) - FPÖ-NAbg. Mario Kunasek, freiheitlicher Sportsprecher und Mitglied des Landesverteidigungsausschusses, begrüßt angesichts der gestrigen Vorstellung von Bundesminister Gerald Klug im Parlament, dass dieser insofern Größe zeige, indem er den scheidenden Generalstabschef, Edmund Entacher, in einer "würdigen Art und Weise" aus seinem Amt entlasse. Dies sei ein "guter Beginn, vielleicht auch ein Neustart in der Zusammenarbeit zwischen der Politik und der militärischen Führung". "Ich glaube, das ist ein klares Signal an die Bediensteten des Bundesheeres", so Kunasek.

Vieles, was Klug bei seiner gestrigen Vorstellungsrede gesagt habe, werde von der freiheitlichen Fraktion geteilt, es bleibe am Ende des Tages jedoch zu hoffen, dass es nicht wie so oft in der Sicherheits-und Verteidigungspolitik nur Überschriften seien, betont Kunasek. "Die Großbaustelle Bundesheer wurde von einem Verteidigungsminister hinterlassen, der nie in diesem Amt angekommen ist. Er ist heute wieder dort, wo er eigentlich immer gewesen ist, nämlich in einem parteipolitischen System, wo er nicht die Sicherheit Österreichs, nicht das Wohl des Bundesheeres, sondern parteipolitische Überlegungen in den Mittelpunkt gestellt hat."

Es stelle sich die Frage, ob es sich für Klug zeitlich ausgehen werde, die vielen Baustellen im Österreichischen Bundesheer abzuarbeiten. Dies sei zu bezweifeln. Kunasek kündigt jedenfalls an, dort, wo es um das Wohl des Bundesheeres, auch um das Wohl der Soldatinnen und Soldaten, die ja hervorragende Leistungen auch bringen, geht, als FPÖ konstruktiv mitzuarbeiten. "Ich halte aber natürlich auch fest, dass dort, wo wir Missstände erkennen, dort wo wir Stillstand oder Reformverweigerung erkennen, natürlich wieder wie gewohnt mit dem Zeigefinger drauf zeigen werden, um gegebenenfalls als kantige Opposition diese Missstände aufzuzeigen", so Kunasek.

Als Sportsprecher ist es Kunasek wichtig zu betonen, dass "wir ein Sportförderungsgesetz auf den Weg zu bringen haben - es liegt uns ja bereits im Parlament vor -, wo wir Freiheitliche ganz klar sagen: Ja, wir wollen ein Gesetz haben, wo das Geld des Steuerzahlers im Endeffekt auch dort ankommt, wo es hingehört, nämlich beim Sportler. Wir wollen dort ansetzen, wo es wirklich Sinn ergibt. Wir wollen die Sportler unterstützen und das Geld nicht im rot-schwarzen Funktionärsapparat versumpfen lassen. Ich glaube, das ist ganz wesentlich". Auch in diesem Bereich sagt Kunasek eine konstruktive Mitarbeit zu.

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