Wiener FPÖ wittert Privatisierung von Wiener Wasser

Wien (OTS) - Die Wiener FPÖ glaubt nicht daran, dass die Stadtregierung das Wiener Wasser tatsächlich vor Privatisierungen schützen wolle. Denn, so behauptete Johann Gudenus, Klubobmann der Wiener FPÖ, am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz, Teile des Wiener Wassers seien schon vor Jahren privatisiert worden. 1998 sei der Gemeinde Wildalpen auf unbestimmte Zeit ein Grundstück verpachtet worden, "und das zu einem unter dem marktüblichen Wert", meinte der Klubobmann. Aus einem Bestandsvertrag gehe hervor, dass die Errichtung einer Wasserabfüllanlage und auch die Weitergabe der Wasserrechte möglich seien. So sei dann 1999 die Wildalpen Wasserverwertungs-GmbH gegründet worden, die dieses "Nobel-Wasser" seit 2002 hauptsächlich nach Asien exportiere. Gudenus sehe darin eindeutig die Privatisierung von Wiener Wasser. Dagegen wolle man mit allen Mitteln, wie etwa der Einberufung eines Sonderlandtages sowie schriftlichen und Dringlichen Anfragen, vorgehen. Zudem solle das Kontrollamt tätig werden. Eine Hauptforderung sei die Wiedereingliederung aller bereits privatisierten Unternehmen der Stadt Wien, dann wäre auch wieder eine Kontrollmöglichkeit dieser Unternehmen gegeben.

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