Ostern in ORF 2: Erster Ostersegen von Papst Franziskus, "Parsifal" als Neuinszenierung, österliche Traditionen und aktuelle Themen

Die Highlights im ORF-Fernsehen vom 23. März bis 1. April 2013

Wien (OTS) - In der Karwoche und zu den Osterfeiertagen - 23. März bis 1. April 2013 - stehen in ORF 2 unter anderem die traditionelle Live-Übertragung des Ostergottesdienstes und des Ostersegens aus Rom sowie "FeierAbend"-Reportagen über bewundernswerte Persönlichkeiten auf dem Programm. "Frühling in Wien" zählt zu den Konzerthöhepunkten des Jahres und von den Osterfestspielen in Salzburg kommt diesmal eine Neuinszenierung von "Parsifal". Die "Dokumentation am Feiertag" - von Georg Riha - porträtiert den Schlosspark in Laxenburg und bei "Stöckl." treffen einander Niki Lauda und Samuel Koch zu einem Gespräch. Romantik, Abenteuer und spannende Fernsehstunden versprechen TV-Movies von "Rosamunde Pilcher" bis "Don Camillo und Peppone". Die ORF-TVthek wird im Rahmen eines thematischen Schwerpunkts zahlreiche Sendungen des TV-Osterprogramms als Video-on-Demand bereitstellen.

Religiös und besinnlich - erster Ostersegen von Papst Franziskus, Porträt über Bischof Erwin Kräutler, "FeierAbend"-Reportagen über ganz besondere Menschen

Zu den Highlights im TV-Osterprogramm gehört traditionell am Ostersonntag, dem 31. März, um 10.30 Uhr der "Katholische Gottesdienst" - erstmals mit Papst Franziskus live aus Rom. Gleich danach steht um 12.00 Uhr - ebenfalls live aus Rom - der "Ostersegen urbi et orbi" auf dem Programm. Kommentare dazu kommen von Mathilde Schwabeneder und Franziskanerpater Gottfried Wegleitner. Auf einer eigenen Tonspur sendet der ORF einen zusätzlichen Audioguide für Menschen mit Sehbehinderung (Kommentatoren sind Johannes Karner und Benediktinerpater Bernhard Eckerstorfer). Bereits am Karfreitag, dem 29. März, zeigt ORF 2 um 9.30 Uhr live aus der Lukaskirche in Bad Hall den "Evangelischen Karfreitagsgottesdienst" - mit der Gemeinde feiert Pfarrer Oliver Gross.

"FeierAbend" begibt sich am Ostersonntag, dem 31. März, um 19.52 Uhr mit dem Theologen Ferdinand Kaineder nach Assisi: "Auf dem Franziskusweg" dokumentiert die Pilgerreise des Oberösterreichers. Am Ostermontag, am 1. April, porträtiert "FeierAbend: Mit anderen Augen" - ebenfalls um 19.52 Uhr in ORF 2 - den Spitzenalpinisten Andy Holzer. Der Osttiroler hat bereits sechs der Seven Summits bestiegen - und ist von Geburt an blind. "Wer hält stand?" fragt "FeierAbend" bereits am 29. März, wenn Klaus Maria Brandauer um 20.00 Uhr über den evangelisch-lutherischen Pfarrer und Theologen Dietrich Bonhoeffer, der im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde, spricht: Die theologischen Schriften, aber auch die Gedichte und Briefe aus dessen Haft in Berlin werden bis heute gelesen und zitiert. Zu Gast im "Bonhoeffer-Haus", berichtet Klaus Maria Brandauer über seine ganz persönliche Annäherung an einen Mann, dessen Leben und Sterben bis heute bewegt.

Die "matinee" beschäftigt sich am Palmsonntag, dem 24. März, ab 9.05 Uhr mit dem Osterfest - zwei Dokumentationen geben Aufschluss darüber, wie tief die christliche Kultur selbst in jahrtausendealten Bräuchen verwurzelt ist, die schon lange vor ihr existierten: Kurz vor Ende der Fastenzeit erzählt der Film "Der Atem des Pan" von Gustav W. Trampitsch über die Sinnlichkeit der einfachen Speisen und - ehe die Kirchenglocken am Gründonnerstag verstummen - erkundet die Dokumentation "Glocken - Klang zwischen Himmel und Erde" von Helge Reindl um 9.50 Uhr die kulturgeschichtlichen Wurzeln der Klangkörper und ihre Bedeutung für Religion und Gesellschaft.
Am Sonntag, dem 24. März, berichtet "Magische Ostern in Innsbruck" um 16.05 Uhr über die Osterzeit und die Traditionen in Tirol: Während im Tal der Frühling schon seine ersten Boten aussendet und Prozessionen an den Festtagen durch die grünen Wiesen ziehen, gibt es auf den Bergen noch Schnee und die Möglichkeit, den Winter ausklingen zu lassen.

"kreuz und quer" zeigt am Dienstag, dem 26. März, um 22.30 Uhr "Jesus und die verschwundenen Frauen": In den Evangelien und Briefen des Neuen Testaments spielen die Frauen um Jesus eine ganz besondere Rolle. Im Lauf der Kirchengeschichte wurden sie aber mehr und mehr zurückgedrängt. Danach - um 23.15 Uhr - dreht sich ein Film von Franz Leopold Schmelzer um "Die heilige Lanze - Schicksalsspeer der Mächtigen": Die heilige Lanze, eine Speerspitze, die verwundet und heilt, die Schlachten entscheidet, Kaiser legitimiert und Macht verleiht. Der Legende nach ist es jene Lanze, die der römische Söldner benutzte, um den Tod Jesu am Kreuz festzustellen.

Am Karfreitag, dem 29. März, geht es in "Stille über der Stadt - Die Turmeremiten" um 9.05 Uhr um jene Menschen, die das Angebot der Diözese Linz, eine Woche lang als Eremit oder Eremitin in der Türmerstube im Linzer Mariendom zu verbringen, annehmen. Was macht den Reiz aus? Weshalb sehnt sich der Mensch von heute nach Rückzug aus dem gewohnten Leben?
"Einer von ihnen - Bischof Erwin Kräutler" porträtiert ebenfalls am 29. März um 16.40 Uhr in ORF 2 den austrobrasilianischen Bischof, der sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die Zerstörung des Amazonasgebiets einsetzt. 2010 wurde Erwin Kräutler für sein Engagement mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Romanzen, Abenteuer, Thriller und Filmklassiker - von "Liebe und Tod auf Java" bis "Don Camillo und Peppone"

Yvonne Catterfeld und Rosemarie Fendel spielen die Hauptrollen in dem Fernsehfilm "Am Ende der Hoffnung", der als ORF-Premiere am 23. März um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2 steht: Bei der ehemaligen Widerstandskämpferin Ellen werden längst verdrängte Erinnerungen wach, als das Wrack eines deutschen U-Boots gehoben wird. Gleich danach, um 22.15 Uhr, schildert "Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis" das aufsehenerregenden Schicksal eines 17-jährigen Deutschen, der wegen angeblichen Missbrauchs einer Minderjährigen 247 Tage schuldlos im türkischen Gefängnis saß. Als Marcos Mutter spielt Publikumsliebling Veronica Ferres. Romantik erwartet die Fernsehzuschauer am 27. März mit der ORF-Premiere von "Rosamunde Pilcher - Die Frau auf der Klippe": Für Holly will der unwiderstehliche Frauenschwarm Owen ein besserer Mensch werden - doch mysteriöse Vorfälle lassen Holly an Owens Liebe zweifeln. Ein fesselndes Historiendrama ist mit der ORF-Premiere von "Liebe und Tod auf Java" am 29. März um 20.15 Uhr zu sehen: Schon beim ersten Treffen knistert es zwischen Hellen (Muriel Baumeister) und Hans (Francis Fulton-Smith). Politische Interessen, Erbstreitigkeiten und Eifersüchteleien scheinen eine Annäherung jedoch zu vereiteln. Wolfgang Murnberger inszenierte 2010 den Thriller "Bauernopfer". Am Samstag, dem 30. März, gibt es um 20.15 Uhr ein Wiedersehen mit Tobias Moretti, Bernadette Heerwagen, Heio von Stetten u. v. a. Ein "Böses Erwachen" und eine emotionale Achterbahnfahrt gibt es am Ostersonntag, dem 31. März, um 22.00 Uhr für Nina Proll, Lisa Martinek und Uwe Ochsenknecht in der ORF-Produktion aus dem Jahr 2008: Zwei Frauen, die ihre Ehemänner auf dem Gewissen haben, schließen einen Pakt. Zwischen 29. März und 1. April gibt es auch ein Wiedersehen mit "Don Camillo und Peppone": Insgesamt fünf dieser Filmklassiker stehen jeweils am Nachmittag um ca. 13.10 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

Österreichisch, klassisch, sehenswert - Die Neuinszenierung von "Parsifal" und Laxenburg im Filmporträt

Christian Thielemann übernimmt 2013 das Salzburger Osterfestival und eröffnet es passend zum Wagner-Jubiläumsjahr am 23. März mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners Oper "Parsifal" in der Inszenierung des deutschen Regisseurs Michael Schulz. ORF 2 zeigt am Ostermontag, dem 1. April, um 22.00 Uhr eine ganz spezielle Version des Wagner-Werks. Christoph Wagner-Trenkwitz präsentiert die Höhepunkte des Bühnenweihfestspieles und führt das Publikum in die Welt der Gralsritter und des Gralsmythos ein. An diesem Tag begibt sich die "matinee" bereits um 9.05 Uhr auf eine "Musikalische Reise -Auf den Spuren von Wagner und Strauss in München und Garmisch" und porträtiert um 9.30 Uhr "Christian Thielemann - Romantischer Querkopf". Danach steht der alljährliche Konzerthöhepunkt "Frühling in Wien" um 10.25 Uhr diesmal unter dem Zeichen der letzten Saison von Fabio Luisi. Der scheidende Chefdirigent der Wiener Symphoniker wird dabei ein Programm persönlicher Lieblingsstücke aus seiner Heimat präsentieren. Um 12.00 Uhr ist der "Fernsehfrühschoppen - So schön klingt Osttirol" zu sehen: Im Mittelpunkt dieser Sendung steht die Alt Matreier Tanzmusik. Die traditionsreiche Osttiroler Volksmusikgruppe zählt zu den originellsten und bekanntesten Bauernkapellen Österreichs. Danach besucht um 17.35 Uhr die "Dokumentation am Feiertag" aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich den weitläufigen Schlosspark, das Alte Schloss und die Franzensburg in Laxenburg: "Der Zauber von Laxenburg - zwischen Monarchie und Moderne" von Georg Riha stellt diese Anlage in eindrucksvollen Aufnahmen näher vor, erzählt ihre Geschichte und zeigt die Bedeutung von Laxenburg heute. Um 18.05 wird "Aufgetischt - Im Salzburger Almsommer": Salzburg ist das almenreichste Bundesland Österreichs. Es sind "Logenplätze für die Seele", wie Touristiker es nennen. Und recht haben sie! Kaum anderswo lässt es sich so gut schauen, riechen, schmecken, lauschen.

Ein "Österreich-Bild" aus dem Landesstudio Tirol mit dem Titel "Das Erbe der Maultasch - 650 Jahre Tirol bei Österreich" geht am 24. März um 18.25 Uhr der Frage nach, was die Akteure bei der Übergabe von Tirol an die Habsburger im Jahr 1363 zu ihren Verhandlungen und Verträgen bewogen hat und wie diese Entwicklungen bis heute nachwirken. Dagmar Koller fragt am Ostersonntag, dem 31. März, um 9.05 Uhr Sandra Pires "Hallo, wie geht's?" und spricht mit der Sängerin über Privates und Berufliches. Danach dokumentiert die "matinee" um 9.35 Uhr "Die Thomaner - Herz und Mund und Tat und Leben": Der Thomanerchor Leipzig feierte 2012 seinen 800. Geburtstag - und hat mittlerweile Bewunderer in aller Welt. Am Nachmittag schildert die Reportage "Landdoktor unterwegs" im Rahmen eines "Österreich-Bildes" aus dem Landesstudio Burgenland um 18.25 Uhr den Alltag einer Hebamme und eines Landarztes im südlichen Burgenland.

Information, Diskussion und interessante Persönlichkeiten -"dok.film", "Weltjournal", "Newton" und "Stöckl."

Lebensmittelskandale bestimmen seit Wochen die öffentliche Diskussion - und nehmen kein Ende. Auch der ORF-"dok.film" am Sonntag, dem 24. März, um 23.00 Uhr in ORF 2 nimmt die aktuellen Ereignisse zum Anlass und bringt Erwin Wagenhofers erfolgreichen Dokumentarfilm "We Feed the World" - eine packende Aufarbeitung des Themas Ernährung und Globalisierung. Drei weitere ORF-Sendungen beschäftigen sich ebenfalls kritisch mit dem Themenkomplex Ernährung: Matthias Euba präsentiert am Samstag, dem 23. März, um 18.20 Uhr in ORF eins ein von Niki Popper und Michael Posset gestaltetes "Newton" über die boomende Bioindustrie und geht dabei u. a. folgender Frage nach: Ist wo Bio draufsteht auch wirklich Bio drinnen? Am Mittwoch, dem 27. März, zeigt die "Weltjournal"-Reportage "Billigfleisch - Vom Bauernhof zur Tierfabrik" um 22.30 Uhr in ORF 2, wie der Übergang von der bäuerlichen Tierhaltung zur Fleischindustrie, der in den vergangenen 60 Jahren rund um den Globus stattgefunden hat, jetzt an seine Grenzen stößt. Um 23.25 Uhr folgt die "WELTjournal +"-Dokumentation "Schmutzige Schokolade": Nach einer Reportage über Kinderarbeit in Kakaoplantagen in Westafrika haben die verantwortlichen internationalen Firmen versprochen, diese Missstände aufzuheben. Jetzt wurden die angeblichen Verbesserungen überprüft.

In "Stöckl." treffen zwei ganz besondere Menschen aufeinander: Das Leben von Niki Lauda und das von Samuel Koch sind geprägt von Grenzerfahrungen, die sie im Sport gesucht und gefunden haben, aber auch von schrecklichen Unfällen und dem Ringen mit dem Tod. Trotz 39 Jahren Altersunterschied verbindet die beiden Männer nicht nur ihr Schicksal und dessen öffentliche Aufarbeitung, sondern auch die daraus geformte Einstellung zum Leben, der unbändige Wille zu kämpfen und der Blick nach vorne. Bei "Stöckl." sprechen Lauda und Koch mit Barbara Stöckl am 28. März um 23.00 Uhr über Glaube, Hoffnung und Grenzerfahrungen.

In 3sat steht am Dienstag, dem 26., Freitag, dem 29., und Sonntag, dem 31. März, jeweils um 20.15 Uhr die Krimikomödie "Der Bestseller" mit Ottfried Fischer als Krimiautor Leo Leitner auf dem Programm. Am Samstag, dem 30. März, zeigt 3sat um 20.15 Uhr eine Aufführung von Gioacchino Rossinis "Stabat Mater" von den Salzburger Festspielen 2011 mit Anna Netrebko, Ildebrando D'Arcangelo, Marianna Pizzolato, Matthew Polenzani und dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Antonio Pappano. Um 21.15 Uhr folgt Robert Neumüllers Dokumentation "Schatten der Vergangenheit" über "Die Wiener Philharmoniker im Nationalsozialismus".

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