Jungbauern: Mit Junglandwirte-Förderungen werden Zukunftsaktien gezeichnet

Hausaufgaben in der Ländlichen Entwicklung erledigen

Wien (OTS) - "Mit der gestrigen Einigung des EU-Agrarministerrates wurden wichtige Weichen für die Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik gestellt. Durch die volle Anerkennung der heimischen Umweltleistungen für das Greening kann das bewährte ÖPUL-Programm auch in der nächsten Periode mit für die Landwirte tragbaren Maßnahmen fortgeführt werden. Der von Österreich geforderte Anbau von Eiweißpflanzen wie Soja, Erbsen und Bohnen auf den ökologischen Vorrangflächen wird ermöglicht. Weiters wurde auch eine Neuabgrenzung der 'Sonstigen benachteiligten Gebiete' getroffen, die vor allem für die Bewirtschafter von ertragsschwächeren Flächen von ungemeiner Bedeutung ist", erklärt Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend.

"Für die österreichische Jungbauernschaft steht die gestern beschlossene, besondere Junglandwirteförderung an oberster Stelle. So sieht die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) vor, dass es bei den Direktzahlungen einen Junglandwirte-Bonus von 25% geben soll, der auch über einen Pauschalbetrag geregelt werden kann. Dieser Bonus wurde vom Europäischen Rat der Junglandwirte bereits im Jahr 2012 gefordert und nun erfolgreich umgesetzt. Durch die Unterstützung von jungen Landwirten werden Zukunftsaktien gezeichnet. Die Gemeinsame Agrarpolitik hat mit dieser Maßnahme einen richtigen Weg eingeschlagen", betont Kast.

"Für die Österreichische Jungbauernschaft steht jetzt die Zweite Säule - die Ländliche Entwicklung - im Fokus. Hier müssen die bewährten Junglandwirte-Programme fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Die Jungbauernschaft, die 45.000 junge Landwirte in ganz Österreich vertritt, hat dazu eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die neue Maßnahmen erarbeitet und diese dann an den Landwirtschaftsminister übergeben wird", kündigte der Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend an.
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