• 21.03.2013, 11:26:53
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VP-Holdhaus ad Weltwassertag: Wasser darf nicht das Gold des 21. Jahrhundert werden!

Wien (OTS) - "Die jüngst ausgebrochene und hoch emotionale Diskussion
rund um die EU-Wasserrahmenrichtlinie zeigt deutlich die
unterschiedlichen Begehrlichkeiten und die Gefahr, dass Wasser das
Gold des 21. Jahrhunderts wird. Einen "Krieg um das Wasser" müssen
wir aber grenz- und parteiübergreifend verhindern. Jetzt und nicht
erst morgen!", mahnt ÖVP Wien Umweltsprecherin Karin Holdhaus
anlässlich des morgigen internationalen Weltwassertages.
Wassereffizienz, nachhaltige Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung und
Schonung der Wasserressourcen dürfen nicht zahnlose
Willensbekenntnisse bleiben. Hier ist die EU ebenso gefragt wie die
Kommunen.

Wassersparen ist moralische Pflicht für Kommunen, Wirtschaft
und Privathaushalte

Wasser ist eine immer kostbarer werdende Ressource und damit besteht
auch für die Stadt Wien die moralische Verpflichtung, mit diesem
kostbaren Gut sorgsam umzugehen. "Wien ist mit den beiden
Hochquellleitungen und der ausgezeichneten Wasserqualität in einer
besonders privilegierten Situation. Wenn die Stadtregierung die
Wasserhoheit für sich in Anspruch nimmt, muss sie sich auch ihrer
Verantwortung gegenüber dem Bürger bewusst sein und eine ehrliche
Diskussion führen und auch zulassen", so Holdhaus, die damit auch die
Erhöhung der Wassergebühr von 33 % im letzten Jahr anspricht. Denn
mit EUR 1,73/Kubikmeter zahlt der Wiener und die Wienerin einen EU
weit vergleichbar hohen Preis.

Dieser Tatsache entgegen stehen die noch immer zu geringen Bemühungen
der Stadtregierung, entsprechende Wassersparstrategien zu entwickeln.
Schon seit einiger Zeit fordert die ÖVP Wien mehr Investitionen in
die Nutzwasserbewässerung von Parks, öffentlichen Anlagen oder
Friedhöfen. Die Bundesgärten bewässern mittlerweile schon den
Großteil ihrer Grünflächen mit gesammeltem Regenwasser. Wien hinkt
dieser Entwicklung noch immer hinterher. Holdhaus: "Gerade bei der
Wasserpolitik in Wien vermisse ich eine nachhaltige Strategie im
Bereich Ressourceneffizienz und Anreize, sparsamer mit Wasser
umzugehen. Eine Umstellung auf Nutzwasserbewässerung im
Hoheitsbereich der Stadt Wien in manchen Bereichen wäre z.B. ein
"kreativerer Ansatz" als einfach nur Gebühren zu erhöhen."

"Der Weltwassertag soll nicht nur die Menschen auf ihren sorglosen
und verschwenderischen Umgang mit Wasser aufmerksam machen, sondern
auch zu einer politischen Bewusstseinsänderung gegenüber dem
Wasserverbrauch seitens der Stadtregierung genutzt werden", mahnt
Holdhaus. Positive Bilanz zieht die VP-Umweltsprecherin im Bereich
Wasserrohrerneuerungen, die "endlich nach permanentem Forderungen der
ÖVP Wien nun sukzessive stattfinden" und die zunehmende Nutzung des
Wiener Wassers für die Erzeugung von Ökostrom. Das neue
Trinkwasserkraftwerk am Wienerberg sei ein weiterer wichtiger Schritt
in eine umweltfreundliche Energieversorgung der Wienerinnen und
Wiener.

"Wenn man sich vor Augen führt, dass weltweit jede Minute 7 Menschen
an Wasserproblemen sterben, sollten wir uns alle täglich zweimal
überlegen, ob wir wirklich 130 Liter reines Trinkwasser verbrauchen
müssen", appelliert Holdhaus abschließend für mehr Bewusstsein und
mehr Sparsamkeit beim Wasserverbrauch.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

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