VP-Holdhaus ad Weltwassertag: Wasser darf nicht das Gold des 21. Jahrhundert werden!

Wien (OTS) - "Die jüngst ausgebrochene und hoch emotionale Diskussion rund um die EU-Wasserrahmenrichtlinie zeigt deutlich die unterschiedlichen Begehrlichkeiten und die Gefahr, dass Wasser das Gold des 21. Jahrhunderts wird. Einen "Krieg um das Wasser" müssen wir aber grenz- und parteiübergreifend verhindern. Jetzt und nicht erst morgen!", mahnt ÖVP Wien Umweltsprecherin Karin Holdhaus anlässlich des morgigen internationalen Weltwassertages. Wassereffizienz, nachhaltige Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung und Schonung der Wasserressourcen dürfen nicht zahnlose Willensbekenntnisse bleiben. Hier ist die EU ebenso gefragt wie die Kommunen.

Wassersparen ist moralische Pflicht für Kommunen, Wirtschaft und Privathaushalte

Wasser ist eine immer kostbarer werdende Ressource und damit besteht auch für die Stadt Wien die moralische Verpflichtung, mit diesem kostbaren Gut sorgsam umzugehen. "Wien ist mit den beiden Hochquellleitungen und der ausgezeichneten Wasserqualität in einer besonders privilegierten Situation. Wenn die Stadtregierung die Wasserhoheit für sich in Anspruch nimmt, muss sie sich auch ihrer Verantwortung gegenüber dem Bürger bewusst sein und eine ehrliche Diskussion führen und auch zulassen", so Holdhaus, die damit auch die Erhöhung der Wassergebühr von 33 % im letzten Jahr anspricht. Denn mit EUR 1,73/Kubikmeter zahlt der Wiener und die Wienerin einen EU weit vergleichbar hohen Preis.

Dieser Tatsache entgegen stehen die noch immer zu geringen Bemühungen der Stadtregierung, entsprechende Wassersparstrategien zu entwickeln. Schon seit einiger Zeit fordert die ÖVP Wien mehr Investitionen in die Nutzwasserbewässerung von Parks, öffentlichen Anlagen oder Friedhöfen. Die Bundesgärten bewässern mittlerweile schon den Großteil ihrer Grünflächen mit gesammeltem Regenwasser. Wien hinkt dieser Entwicklung noch immer hinterher. Holdhaus: "Gerade bei der Wasserpolitik in Wien vermisse ich eine nachhaltige Strategie im Bereich Ressourceneffizienz und Anreize, sparsamer mit Wasser umzugehen. Eine Umstellung auf Nutzwasserbewässerung im Hoheitsbereich der Stadt Wien in manchen Bereichen wäre z.B. ein "kreativerer Ansatz" als einfach nur Gebühren zu erhöhen."

"Der Weltwassertag soll nicht nur die Menschen auf ihren sorglosen und verschwenderischen Umgang mit Wasser aufmerksam machen, sondern auch zu einer politischen Bewusstseinsänderung gegenüber dem Wasserverbrauch seitens der Stadtregierung genutzt werden", mahnt Holdhaus. Positive Bilanz zieht die VP-Umweltsprecherin im Bereich Wasserrohrerneuerungen, die "endlich nach permanentem Forderungen der ÖVP Wien nun sukzessive stattfinden" und die zunehmende Nutzung des Wiener Wassers für die Erzeugung von Ökostrom. Das neue Trinkwasserkraftwerk am Wienerberg sei ein weiterer wichtiger Schritt in eine umweltfreundliche Energieversorgung der Wienerinnen und Wiener.

"Wenn man sich vor Augen führt, dass weltweit jede Minute 7 Menschen an Wasserproblemen sterben, sollten wir uns alle täglich zweimal überlegen, ob wir wirklich 130 Liter reines Trinkwasser verbrauchen müssen", appelliert Holdhaus abschließend für mehr Bewusstsein und mehr Sparsamkeit beim Wasserverbrauch.

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