Möbeltrends: Es kommt Leben in die Bude

Die Österreichische Möbelindustrie präsentierte die wichtigsten Wohntrends 2013

Wien (OTS) - Die Wohnen & Interieur in Wien ist Österreichs größte Messe rund ums Einrichten. Hier werden die aktuellsten Trends gezeigt - Kreationen frisch eingetroffen von internationalen Möbel-Schauen wie der imm cologne. "Es kommt Leben in die Bude" - so bringt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie die wichtigsten Wohntrends 2013 auf den Punkt. "Mehr Farbe, lebendige Strukturen, sinnliche Materialien, viele intelligente Funktionen und ein spannender Mix von glatten und rauen Oberflächen dominieren bei den Ausstellern. Runde, organische Linien werden im Möbeldesign wieder wichtiger - wobei die kubische Formensprache nach wie vor ihre Berechtigung hat", erläutert Emprechtinger.

Holz ist und bleibt das Lieblingsmaterial der Designer - sowohl im Wohnbereich wie auch in der Küche. Kombiniert wird es gerne mit einer sehr klaren Linienführung, die das Holz auf die Bühne hebt und so wirkungsvoll in Szene setzt. Wichtigste Möbelhölzer sind nach wie vor Nussbaum, das sehr elegant wirkt, und Eiche, die mit weißen Farbpigmenten zu neuer Modernität aufgestiegen ist. Angeraute Oberflächen wecken Assoziationen an von Gezeiten gezeichnetes Treibgut. Ob bei Wohnwänden oder in der Küche - gemixt wird Holz vielfach mit Farbglas, das dem Naturmaterial eine reizvolle Kontrastwirkung verleiht. Die Farbpalette ist vielfältig: Kräftige Farben wie Rot, Blau, Grün sind ebenso zu sehen wie Senf- und Curry-Töne. Erdige Naturfarben bleiben weiterhin im Trend - und ganz viel ins Beige gehendes Weiß und Grau.

"Die Österreichische Möbelindustrie differenziert sich zunehmend auch durch smarte Funktionen", so Emprechtinger. In der Küche sind es funktionale Extras, die überzeugen, beispielsweise höhenverstellbare Arbeitsplatten, elektrisch betriebene Laden für sanftes Öffnen und Schließen sowie ein ausgetüfteltes Stauraumsystem.

Mehr Funktionen, die den Alltag bereichern, ziehen auch bei den Polstermöbeln ein: "Klappbare Nackenstützen, verstellbare Armteile, Gleitfunktionen, die in Sekundenschnelle aus dem Polsterelement einen Relaxsessel zaubern - all diese Features zaubern eine Wellness-Oase mitten im Wohnzimmer", erklärt Gerhard Vorraber, Vorstandsmitglied von ADA. Und auch bei der Formensprache hat sich im Polsterbereich einiges getan: Die neuen Sofas sind runder, weicher und organischer in der Form. Sie sind rundherum harmonisch durchgestaltet, weil Einzelmöbel und Sitzgruppen heute oft selbstbewusst von der Wand in die Mitte des Raumes gerückt werden. Überhaupt: Der wohl wichtigste nachhaltige Trend ist die Auflösung traditioneller Wohngefüge. Die Badewanne im Schlafzimmer, die Lounge im Garten, die Küche als Wohnzimmer - die Grenzen klassischer Funktionsbereiche verschwimmen und eröffnen eine ganz neue Dimension des Wohnens, bei der die Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt stehen.

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