Höfinger: Verbesserung der Verbrechensopferhilfe ist Gebot der Stunde

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist ein Gebot der Stunde, die Verbrechensopferhilfe zu verbessern. Jeder kann - egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht - Opfer eines Verbrechens oder Angehöriger eines Opfers werden - plötzlich, unerwartet und in einer Heftigkeit, die man sich nicht ausmalen kann. Die Auswirkungen können physisch oder psychisch lange oder auch lebenslang anhalten. Es ist daher wichtig, in diesem Bereich einen weiteren Fortschritt zu erzielen. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Johann Höfinger in der Debatte zum Verbrechensopfergesetz im Nationalrat.

Höfinger verwies auf die höheren Entschädigungssätze, die Verlängerung der Antragsfristen, die Kostenübernahme und Härtefallregelungen - z.B. konnte bisher ein Opfer den Schaden aufgrund ruhender Pensionsansprüche eines Inhaftierten nicht geltend machen. Darüber hinaus hob der Abgeordnete auch die Verbrechensopferentschädigung bei Menschenhandel hervor.

"Mit diesem Gesetz wird für Opfer einer Gewalttat - auch wenn das Geschehene nicht mehr rückgängig gemacht werden kann - ein Zeichen gesetzt, dass die Betroffenen nicht alleine gelassen, sondern vom österreichischen Staat begleitet werden", schloss Höfinger. (Schluss)

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