Kadenbach stimmte für Biolandbau und 100.000 Euro Höchstfördersumme

SPÖ-Europaabgeordnete lehnt doppelte Finanzierung für dieselbe Leistung weiter ab

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments, stellt aufgrund anderslautender Behauptungen klar: "Die SPÖ-Europaabgeordneten haben im Zusammenhang mit der Deckelung der Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe für eine Obergrenze von 100.000 Euro gestimmt. Davon sollen kleinere, vor allem auch Biobetriebe profitieren, nicht allerdings die Agrarindustrie. Daher wurde der Änderungsantrag 169 (Direktzahlungen) bei der Gemeinsamen Agrarpolitik unterstützt, der eine Obergrenze von 100.000 Euro pro Betrieb und im Bereich zwischen 75.000 und 100.000 einen höheren Prozentsatz bei der Kürzung (50 Prozent) als Antrag Nummer 142 vorsieht." ****

Zweitens hat Karin Kadenbach selbstverständlich wie angekündigt für eine Ökologisierung der Landwirtschaft gestimmt. "Laut Änderungsantrag 157 (Direktzahlungen), den ich miteingereicht habe, habe ich unterstützt, dass Betriebsinhaber, die die Anforderungen für die ökologische/biologische Landwirtschaft erfüllen, automatisch Anrecht auf die Zahlungen des Greening haben", stellt Kadenbach anderslautende Behauptungen richtig. Kadenbach hat durch ihr Abstimmungsverhalten klar dokumentiert, dass sie für eine Ökologisierung der Landwirtschaft ist, aber gegen eine Doppelförderung. Kadenbach: "Ich möchte hier für alle Bürgerinnen und Bürger gerechte Bedingungen schaffen. Angesichts eines Spardrucks ist es für mich politisch nicht vertretbar, in der Landwirtschaft das Prinzip der Doppelfinanzierung einzuführen, wo für ein und dieselbe Leistung Geld aus zwei verschiedenen Töpfen kommen soll."

Die SPÖ-Europaabgeordneten haben - im Gegensatz zur ÖVP - auch für Transparenz der Zahlungen gestimmt, konkret in den Änderungsanträgen 161 bis 164 (Finanzierung). (Schluss) bj/mp

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