CARE zum Weltwassertag: Noch immer haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser

Vor allem Frauen und Mädchen profitieren von infrastrukturellen Verbesserungen im Wasser- und Sanitärbereich

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltwassertages am 22. März macht die Hilfsorganisation CARE darauf aufmerksam, dass noch immer elf Prozent der Weltbevölkerung - 780 Millionen Menschen - keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Besonders schlecht ist die Wasserversorgung in Ozeanien und in Afrika südlich der Sahara, wo die Beschaffung von Wasser zu 71 Prozent Frauensache ist.

"Millionen Frauen und Mädchen müssen täglich mehrere Stunden investieren, um für ihre Familie Wasser zu holen. Das ist nicht nur häufig mit einem erheblichen Sicherheitsrisiko verbunden, die Frauen verlieren auch wertvolle Lebenszeit, die sie besser nutzen könnten, um z.B. ein kleines Einkommen zu erwirtschaften," erklärt CARE-Geschäftsführerin Andrea Wagner-Hager. Zudem seien viele Wasserquellen gesundheitsschädlich - Schätzungen zufolge sterben täglich über 3.000 Kinder an den Folgen von mangelhafter Hygiene und verschmutztem Wasser.

In zahlreichen wasserarmen bzw. infrastrukturschwachen Regionen baut bzw. repariert CARE Brunnen, Wasserpumpen sowie Latrinen und bildet Wasserkomitees aus, die über die Sauberkeit des Wassers wachen. Die Hilfsorganisation führt auch regelmäßig Hygieneschulungen durch. Im Katastrophenfall verteilt CARE mithilfe von Wassertanks Millionen Liter sauberes Trinkwasser bzw. stellt die Sanitärversorgung riesiger Flüchtlingslager sicher. Allein im vergangenen Jahr konnten mit Maßnahmen im Wasser- und Sanitärbereich über neun Millionen Menschen in 31 Ländern unterstützt werden.

Neues Projekt in Mosambik
Seit 2012 läuft ein neues CARE-Projekt, das von ECHO (Abteilung der Europäischen Kommission für humanitäre Hilfe) und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht wurde: Arme DorfbewohnerInnen in von Wirbelstürmen bedrohten Küstenregionen werden dabei unterstützt, sich in Katastrophenvorsorgekomitees zu organisieren. Dank neuer Brunnen bzw. Wasserpumpen wird ihre Wasserversorgung künftig auch im Katastrophenfall gewährleistet sein. Und neu gepflanzte Mangroven sollen die Bevölkerung vor Flutwellen schützen und ein gesundes Ökosystem erhalten helfen. "Über dieses Projekt freue ich mich ganz besonders", so Andrea Wagner-Hager. "Denn es verbindet in beispielhafter Weise Entwicklungshilfe und Katastrophenvorsorge und wird mit Sicherheit Leben retten - die nächste Katastrophe kommt bestimmt."

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