UNICEF zum Weltwassertag am 22. März: Täglich sterben Kinder an schmutzigem Wasser

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltwassertages erinnert UNICEF daran, dass hinter den Statistiken die Gesichter und Schicksale von Kindern verborgen sind.

Weltweit sterben jeden Tag etwa 2.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen. Rund 1.800 dieser Todesfälle sind direkt mit verschmutzen Trinkwasser und unhygienischen oder fehlenden Sanitäranlagen verbunden.

"Manchmal konzentrieren wir uns so sehr auf die hohen Zahlen, dass wir die menschlichen Tragödien übersehen, die jeder Statistik zugrunde liegen", sagt Sanjay Wijesekera, Leiter der weltweiten UNICEF-Wasserprogramme.

"Wenn jeden Tag 90 Schulbusse mit Kindergartenkindern Unfälle ohne Überlebende hätten würde die Welt Notiz davon nehmen. Doch dies ist genau das, was täglich wegen verschmutzen Trinkwasser und unhygienischen oder fehlenden Sanitäranlagen geschieht."

Die Zahl der Kleinkinder, die an Durchfallerkrankungen sterben konnte während des letzten Jahrzehnts deutlich verringert werden: von 1,2 Millionen im Jahr 2000 auf etwa 760.000 im Jahr 2011. Für UNICEF ist das noch immer zu viel.

"Die Zahlen können betäubend sein aber sie repräsentieren reale Leben von realen Kindern", sagt Wijesekera. "Jedes Kind ist wichtig. Jedes Kind hat das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Überleben, das Recht auf eine Zukunft."

Bisherige Erfolge zeigen, dass es möglich ist, jedem Kind Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen: mit politischem Willen, ausreichenden Investitionen, gerechter Verteilung und mit Fokus auf schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen.

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