Peter Mayer: Wer jung ist, will Zukunft gestalten!

Planungssicherheit durch Fristverlängerung bei Vorsteuerberechtigung verbessert

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreichs Landwirtschaft hat gegenüber ihren Mitbewerbern auf den Agrarmärkten mit diversen Strukturnachteilen zu kämpfen. "Es gibt bei uns auch keine flächendeckenden Gunstlagen", verwies der ÖVP-Abgeordnete Peter Mayer in der abendlichen Nationalratsdebatte gestern, Mittwoch, auf notwendige politische Rahmenbedingungen, die den Anforderungen einer bäuerlichen Landwirtschaft gerecht werden müssen. Umso erfreulicher ist für Mayer daher der einstimmige Plenarbeschluss für eine Fristverlängerung bei der Vorsteuerberechtigung bei Rückkehr zur Pauschalierung bis Ende 2013. "Das bringt den betroffenen Bauern etwas mehr Planungssicherheit, vor allem jenen, die sich vor der Neuregelung zu einem Investitionsschritt entschieden haben" erhofft sich Mayer auch bei anderen bäuerlichen Anliegen eine derartige fraktionsübergreifende Einigkeit.

Der heimischen Agrarpolitik ist es in den letzten Jahren ganz gut gelungen, den Strukturwandel im EU-Vergleich am geringsten zu halten. Außerdem weist Österreich einen der höchsten Anteile an jungen Bäuerinnen und Bauern in der EU auf. "Wer jung ist, will aber auch die Zukunft gestalten. Junge Bäuerinnen und Bauern wollen am Hof investieren, um nachhaltig ein Einkommen zu erwirtschaften", betonte Mayer. Landwirte wollen auch den Anforderungen der Gesellschaft nachkommen, bei der Lebensmittelqualität und bei der Lebensmittelsicherheit, im Umweltschutz und bei der Landschaftspflege, beim Tierschutz und auch bei der Frage der erneuerbaren Energie.

"Die Bauern haben auf Grund dessen im letzten Jahr tatkräftig investiert", verweist der ÖVP-Bauernbund-Abgeordnete auf das Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro im Jahr 2012. "Das sind 23.000 Euro pro Betrieb und das sichert 530.000 Menschen im vor- und nachgelagerten Bereich ihren Arbeitsplatz", bedauert Mayer, dass die Mittel für Investitionsförderungen aktuell ausgeschöpft sind. "Umso wichtiger ist es für den ÖVP-Abgeordneten, dass beim neuen Programm zur Ländlichen Entwicklung verstärkt auf die Investitionsförderung zu achten ist.
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