FPÖ-Obermayr: EU-Verbraucheragenda soll konkrete Verbote statt übliche Lippenbekenntnisse enthalten

Verbraucher täglich Pestiziden, Transfetten, Antibiotika und krebserregenden Chemie-Cocktails ausgesetzt!

Wien (OTS) - Der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr fordert zur aktuell debattierten Verbraucheragenda mehr konkrete Verbote statt der üblichen Lippenbekenntnisse: "Man nehme nur die Verwendung von Substanzen wie künstliche Transfette her. Sie sind in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten und tragen maßgeblich zur Entstehung von Herzkreislaufkrankheiten bei. Mit starken finanziellen Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme in den Mitgliedstaaten."

Zudem müsse die europäische Verbraucheragenda den schrittweisen Wegfall der medizinisch nicht indizierten Verwendung von Antibiotika in der Fleischindustrie behandeln. "Das wurde in der Vergangenheit verabsäumt. Trotz der seit Jahren eindeutigen Befunde zu Resistenzen infolge inflationären Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast!", so Obermayr.

Auch im Bereich Pestizide gebe es seit Jahr und Tag gleichlautende Lippenbekenntnisse, in der Realität aber leider an Anzahl und Intensität steigende Rückstandsfunde in Lebensmitteln. Ähnlich verhalte es sich bei der Chemikalien-Exposition generell, da unverändert Grenzwerte für bedenkliche Einzelsubstanzen gelten, der Cocktail-Effekt bei Mehrfach-Exposition aber unbeachtet bliebe. Ein weiteres Dauerproblem seien Kosmetik-Produkte, deren Inhaltsstoffe wie die als Konservierungsmittel zum Einsatz kommenden Parabene (Hautcremen, Shampoos etc), zwar als Gefahrenquelle bekannt, bis dato aber nicht reduziert oder verboten würden. "Hier sollte man sich ein Beispiel an Dänemark nehmen, wo Parabene zumindest in Kosmetikprodukten für Kinder verboten wurden", führt Obermayr abschließend ins Treffen.

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