FPÖ-Strache: Zypern: Zwangsenteignung der Menschen

Euro-Rettung nimmt wahnwitzige Entwicklungen an - jetzt Notbremse ziehen

Wien (OTS) - Das bevorstehende Hilfspaket für Zypern bedeutet eine "Enteignung der Menschen bei Nacht und Nebel". Um die zypriotischen Banken zu retten, müssten nun Rentner und andere anständige Bürger mit ihrem mühsam Ersparten einspringen, kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Es würde damit der Anfang einer Entwicklung der Euro-Hilfspolitik eingeläutet, an deren Ende die Bürger um ihr Eigentum beraubt würden, um die maßlosen Spekulationsverluste der Banken abzufedern.

Strache betont, dass nunmehr die Rettung von Euro-Krisenstaaten mithilfe von räuberisch anmutenden Zwangsabgaben unterstützt werden solle, was genau in jene Kerbe schlage, die die FPÖ seit Anbeginn der Überlegungen zur Euro-Rettung kritisiert habe. Der Euro als gemeinschaftliche Währung der Europäischen Union sei gescheitert. Weitere künstliche Lebenserhaltungsmaßnahmen seien sofort zu stoppen, fordert Strache. Wenn jetzt schon die normalen Sparer durch die Krise geschädigte Euro Länder zwangsweise retten müssten, sei man dem Punkt angelangt, die Notbremse zu ziehen. Die Schaffung einer Hartwährungszone mit den starken Volkswirtschaften Europas und der Austritt Der Pleite-Staaten müsste nun unverzüglich umgesetzt werden.

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