"profil": Elfriede Jelinek versus Peter Turrini.

Nobelpreisträgerin reagiert auf Turrinis "profil"-Interview: "Lächerliche Regietheater-Debatte ist künstlich, überholt und plakativ"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, nimmt Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek Stellung zu einem Interview mit Peter Turrini im "profil" der Vorwoche. Der Dramatiker meinte, Jelinek habe bei der Uraufführung von "Ein Sportstück" (1998) in der Regie von Einar Schleef mit ihm "verzweifelte Telefonate" gegen das Regietheater geführt. Jelinek widerspricht dem vehement: "Diese in meinen Augen. Aber bitte. Es ist natürlich das gute Recht meines alten Freundes und Kollegen Peter Turrini, in dieser vor sich hin schwelenden Debatte Stellung zu beziehen." Jelinek verwahrt sich dagegen, "hilfloses Treibgut im Meer irrsinniger, stückeverzerrender Regieeinfälle von Regisseuren" gewesen zu sein. Im Gegenteil: "Sehr wohl aber erinnere ich mich an meine fassungslose Begeisterung, als Schleef nach einer Lesung, die ich aus seinem Werk 'Droge Faust Parsifal' im Akademietheater gehalten hatte, die ersten Szenen mit Schauspielerinnen und Schauspielern vorgeführt hat. Bis heute kann ich diese Szenen auswendig aufsagen, so stark war damals mein Eindruck."

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