JUGENDVERTRETUNG: Unglaubliche Farce rund um Jugendschutz!

Die BJV kritisiert das Kippen der erzielten Jugendschutz-Einigung! Minimalkompromiss bei Ausgehzeiten.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) übt Kritik am erneuten Scheitern einer Jugendschutz-Einigung: "Nachdem vor einigen Wochen ein Kompromiss zwischen sieben Bundesländern erzielt worden ist, heißt es heute wieder einmal für alle Jugendlichen, zurück zum Anfang", zeigt sich BJV-Vorsitzende Johanna Zauner enttäuscht.

Dass sich die Steiermark nun offenbar bei den Ausgehzeiten für 16-Jährige an die Mehrheit der anderen Bundesländer anlehnen will, ist zwar zu begrüßen, aber letztendlich nur ein Minimalkompromiss für die BJV: "Für uns ist es einfach unverständlich, warum hier die Interessen der Länder über denen der Jugendlichen stehen. Das jahrelange Tauziehen beim Jugendschutz gleicht mittlerweile einer Farce. Es ist einfach unverständlich, warum die Politik hier so vehement auf eine Ungleichbehandlung Jugendlicher besteht", kritisiert Zauner.
Die BJV setzt sich weiterhin für ein Jugendschutzgesetz ein, das allen Jugendlichen die gleichen Rechte und Pflichten zugesteht: "Wir fordern die Länder auf, das Thema jetzt nicht ad acta zu legen, sondern an gemeinsamen Regelungen zu arbeiten. Damit nicht weiter Machtspiele auf dem Rücken junger Menschen ausgetragen werden, muss endlich ein einheitliches Jugendschutzgesetz her", so Zauner abschließend.

Link zur Jugendschutz-Kampagne und zum Videospot der BJV:
www.vereinheitlichen.at

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